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Nahshon: Iran ist ein Problem für die ganze Welt

16. Februar 2012 · 1 Kommentar · Allgemein, deutsch-israelische Beziehungen, Interviews, Iran

 

Der Gesandte und Geschäftsträger der Israelischen Botschaft in Berlin, Emmanuel Nahshon, hat der B.Z. ein Interview gegeben. In dem Interview äußerte er sich zum Iran, zu Israelis in Berlin und bekannte sich als Fan des Fußballvereins Herta BSC.

Foto: BZ

Zur Bedrohung durch den Iran erklärte der Gesandte: „Iran ist kein Problem für Israel, sondern ein Problem für die ganze Welt. Teheran stellt eine sehr gefährliche Mischung dar: radikaler Islamismus, eine Diktatur, Hass gegen den Westen, atomares Rüstungsprogramm. Sie entwickeln Waffen gegen die ganze internationale Gemeinschaft: ein Programm für Interkontinentalraketen mit 10.000 Kilometern Reichweite. Das ist nicht gegen Israel gerichtet: Wir sind nur 2000 Kilometer weit weg.“

Über die Bedeutung Berlins für Israelis sagte Nahshon: „Wöchentlich verbinden 22 Flüge die deutsche Hauptstadt und den jüdischen Staat. Etwa 10.000 Israelis leben in Berlin, jedes Jahr fliegen 7000 Jugendliche zum Austausch nach Israel und von Israel nach Deutschland. […] Berlin ist derzeit die interessanteste europäische Metropole.“

Das vollständige Interview mit Emmanuel Nahshon finden Sie hier

(Quelle: B.Z.)

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Ein Kommentar bisher ↓

  • Richard Krauss

    Erstaunlich ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Bewertung der Sicherheitslage im Nahen Osten.

    Einerseits wollen die EU und die USA Iran zum Einlenken veranlassen, indem sie im Juni vielleicht ein bisschen, weniger Öl importieren oder Konten einfrieren. Anderseits sind Ratschläge, was Israel NICHT tun soll täglich zu lesen. Jeder in Israel kennt die Bedutung des Wortes Krieg. Und Israel wird sicher zu keinem Zeitpunkt leichtfertig einen Präventivschlag ausführen. Doch Israel trägt Verantwortung für das Land und seine Menschen. Wenn Iron Dome Systeme bei Tel Aviv in Aktion treten mueßen ist es zu spät. Der Iran muß erkennen, daß ein aggressives Verhalten nicht zum Ziel führen würde. Flexible response ein Terminus aus der vergangenen NATO Strategie dürfte auch in Teheran bekannt sein. Doch Israel kann und darf nicht abwarten, bis ws zu spät ist. Wohlfeile Reden aus den Aussenministerien Europas under der USA und lautes Nachdenken über die Schlagkraft der IDF oder der IAF ist kontraproduktiv . Ich würde mir wünschen, daß Formulierungen wie „wir stehen fest an Israels Seite“ auch in dieser Situation substantiellen Bestand hat.

Antworte auf Richard Krauss

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