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Netanyahu zu den angekündigten „Naksa-Tag“ Protesten

3. Juni 2011 · Keine Kommentare · Allgemein, Armee, Politik, Sicherheit

Ministerpräsident Netanyahu hat erklärt, dass die israelischen Verteidigungskräfte (ZAHAL) mit Entschlossenheit und Zurückhaltung agieren werden, um zu verhindern, dass Israels Nordgrenze erneut durchbrochen wird. In einer großangelegten Internetkampagne hatten Palästinenser in den letzten Wochen dazu aufgerufen, die Proteste vom letzten Monat am 44. Jahrestag des Sechs-Tage-Kriegs (dem „Naksa-Tag“) fortzusetzen.

„Vor zweieinhalb Wochen, am 15. Mai, feierten wir den Jahrestag der Gründung des Staates Israel. Wir mussten an diesem Tag miterleben, wie unsere Feinde unsere Souveränität und unsere Grenzen unterwandern wollten. Iran, Syrien, Hisbollah und Hamas sind Komplizen bei diesen Provokationen. Dieselben Akteure sind in den nächsten Tagen zu erwarten, um Israels Souveränität erneut herauszufordern und die Grenzen unseres Landes zu unterwandern“, erklärte Netanyahu.

„Wie jedes Land auf dieser Welt hat auch Israel das Recht und die Pflicht, seine Grenzen zu bewachen und zu schützen. Deshalb sind meine Anweisungen klar: Es soll mit Zurückhaltung und dem notwendigen Maß an Entschlossenheit reagiert werden, um unsere Grenzen, Gemeinden und Bürger zu schützen“, fügte Netanyahu hinzu.

Benny Gantz, der Generalstabschef der ZAHAL, sagte dazu, dass das Militär bereits in Vorbereitung auf den „Naksa-Tag“ die Truppen im Norden zusammenziehe. „Wir bewegen unsere Truppen und Kommandoposten an die Frontlinie“, sagte Gantz. Weiterhin wurde der Sicherheitszaun auf den Golanhöhen verstärkt und zusätzliche Beobachtungspunkte eingerichtet. Wie Kanal 2 berichtet, hat der ZAHAL-Generalstabschef zum ersten Mal seit drei Jahren ein Treffen der ranghöchsten Offiziere einberufen. Dort habe Gantz seine Offiziere angewiesen, genaue Nachforschungen bezüglich der letzten Proteste anzustellen, um für künftige Proteste besser gewappnet zu sein.

„Wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, sagte Gantz. „Jeder fahrlässige Kommandant kann ganz schnell aus der Armee entlassen werden – doch diejenigen, die Fehler machen und daran arbeiten, diese zu korrigieren, erhalten meine volle Unterstützung“, fügte Gantz hinzu.

Die Proteste an der syrischen Grenze könnten bereits heute beginnen und sich am Sonntag, dem Jahrestag des Kriegsbeginns, auf andere Grenzen ausweiten. Auch ein Marsch zur Jerusalemer Al-Aksa Moschee sei geplant, um die palästinensische Verbundenheit zu der Stadt auszudrücken. Bei den letzten Protesten kamen elf Menschen ums Leben. Für diese Proteste haben allein die Organisatoren im Libanon angekündigt, 300-500 Busse mit Tausenden von Menschen an die Grenzen zu Israel zu transportieren.

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