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Hildegard Müller ist neue Präsidentin der D-I-W

21. September 2011 · Keine Kommentare · Allgemein, deutsch-israelische Beziehungen, Wirtschaft

 


Bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung (D-I-W) wurde nach langjähriger Präsidentschaft Professor Horst Teltschik verabschiedet und die am Nachmittag neu gewählte Präsidentin, Hildegard Müller, im Rahmen einer Gala-Veranstaltung in Berlin begrüßt.

Frau Müller, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), war von 2005 bis 2008 Staatsministerin im Bundeskanzleramt, sie saß der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe vor, ist Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Vorsitzende des Freundeskreises Yad Vashem in Deutschland.

Zahlreiche Persönlichkeiten der deutsch-israelischen Beziehungen waren anwesend und hörten den von D-I-W-Geschäftsführer Grisha Alroi-Arloser moderierten Rednern zu, darunter unter anderem Yoram Ben-Zeev, Israels Botschafter und Kuratoriumsvorsitzender, sowie Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWI, Michael Federmann, Präsident der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer und Vizepräsident der D-I-W, Gitta Connemann, stellv. Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Rainer Brüderle, FDP-Fraktionsvorsitzender und langjähriges Kuratoriumsmitglied der D-I-W und der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Reinhold Robbe. Zu den Gästen gehörten viele weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Botschafter Ben-Zeev nahm in seiner Rede Bezug auf die besorgniserregenden Entwicklungen im Nahen Osten: „Mit großer Sorge blicken wir auf die jüngsten Entwicklungen in Syrien, Libyen und Ägypten und auf das Verhalten der Türkei. Ich persönlich hatte die Hoffnung, dass der so genannte „arabische Frühling“ zu einem positiven Aufbruch in der Region führen würde. Was nun an vielen Orten passiert, kann alles Mögliche sein – aber sicher ist es kein Frühling. (…)
Israel hat es auch in Zeiten großer Unruhe und sogar Bedrohung von außen immer geschafft, seine demokratischen Werte aufrecht zu erhalten, seine fortschrittliche Entwicklung voran zu treiben und seine vielfältigen Beziehungen weiter zu pflegen und auszuweiten.

Das Leben in unserem Land funktioniert in allen Bereichen wie gewohnt, auch wenn wir uns, wie jetzt gerade, auf vielen Ebenen neuen Herausforderungen stellen müssen. Wir haben ja auch keine andere Wahl, denn wir leben im Nahen Osten. Das ist unser Schicksal und wir haben keine Alternative. Wir müssen mit der Situation flexibel und kreativ umgehen – und das Beste daraus machen.“

Weiterhin erklärte er: „Wenn wir die wirtschaftliche Entwicklung Israels genauer betrachten, ist eines ganz klar: Die Freiheit des Geistes ist Israels wichtigstes Kapital. Israelis denken ‚out of the box‘. Und dieses kreative Denken ist der Ursprung von Innovationen, die unser Land – und unsere Wirtschaft – voran bringen.“

(v.l.n.r: R. Robbe, H. Teltschik, M. Federmann, H. Müller, G. Alroi-Arloser Foto: D-I-W)

Staatssekretär Otto betonte die Wichtigkeit von stabilen deutsch-israelischen Beziehungen angesichts der instabilen Situation in der arabischen Welt und sagte: „Wir stehen zu Israel bei allen Herausforderungen gleich welcher Art“ und wünschte Deutschland und Israel in jeder, aber besonders in wirtschaftlicher Hinsicht Wohlergehen.

Rainer Brüderle lobte Israel für seine Errungenschaften auf den Gebieten Bio-Technologie, High-Tech, Life Sciences, und hob das Know-How von israelischen Kooperationspartnern und die hervorragende deutsch-israelische Wirtschaftskooperation hervor, an der die D-I-W als „Business Gateway“ einen maßgeblichen Anteil hat.

Horst Teltschik dankte seinem Team und resümierte seine Aufgabe bei der D-I-W als „Entwicklung einer so engen und freundschaftlichen Beziehung wie möglich zwischen unseren beiden Ländern, und zwar dauerhaft.“ Für seine Arbeit und seinen Einsatz wurde ihm von allen Seiten großer Dank und Respekt ausgesprochen.

Die neue Präsidentin, Hildegard Müller, unterstrich, dass ein Bekenntnis zu Israel kein Lippenbekenntnis sein dürfe. Israel sei derzeit in einer schwierigen Lage. Sie drückte ihre volle Unterstützung der Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus, eine Anerkennung eines einseitig erklärten palästinensischen Staates nicht positiv zu beurteilen.

Mit ihrer Arbeit in der D-I-W möchte sie, so Frau Müller, das Fundament der Stabilität der Beziehungen und der wirtschaflichen Situation in beiden Ländern ausbauen.

Grisha Alroi-Arloser, Geschäftsführer der D-I-W, betonte abschließend, dass die D-I-W sich glücklich schätzt, Hildegard Müller in ihrem neuen Amt begrüßen zu dürfen, da sie sich als exzellente Kennerin Israels ausweist und als eine ehrliche Freundin Israels geschätzt wird, die sich in Zukunft dafür einsetzen wird, dass die D-I-W und ihre Regionalstrukturen ausgebaut werden.

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