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Buchvorstellung: „Deception: Betraying the Peace Process“

7. Dezember 2011 · Keine Kommentare · Allgemein

 

Das Buch „Deception: Betraying the Peace Process“ von Itamar Marcus („Palestinian Media Watch“) und Nan Jacques Zilberdik analysiert die allgemeinen, kulturellen und pädagogischen Medienbeiträge der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) des letzten Jahres. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die PA Hetze gegen Israel betreibt und somit den Friedensprozess unterminiert.

Marcus und Zilberdik haben ihre Analyse der PA-Medien im Mai 2010 begonnen, um zu untersuchen, inwiefern die PA den Vorgaben des Nahostquartetts folgeleistet, also der Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit und der Anerkennung Israels als jüdischer Staat und als Partner für den Frieden.

Marcus erklärt, dass die Botschaften, die von der PA direkt oder indirekt verbreitet werden, einen „vollständigen Bruch mit diesen Verpflichtungen“ darstellten. Das Buch von Marcus und Zilberdik umfasst hunderte Beispiele, die belegen, wie die PA Terrorismus glorifiziert, Israelis und Juden dämonisiert und Israel das Existenzrecht abspricht. Dies geschieht auch in ganz alltäglichen Kontexten, wie beispielsweise im Sportteil von Zeitschriften, wo etwa der Austragungsort eines Spieles nicht als Israel, sondern als „besetztes Heimatland“ bezeichnet wird, womit bezeichnenderweise nicht das Westjordanland oder der Gazastreifen gemeint ist, sondern das israelische Kernland.

Beinahe schon Routine, so Marcus, sei die Bezeichnung israelischer Städte als „palästinensisch“, ob nun im Print, Fernsehen oder in Bildungsprogrammen für Kinder.

Ebenso beunruhigend ist die ständige Dämonisierung Israels, beispielsweise durch die Gleichstellung von Israelis und Nazis und die Anschuldigung, Israel hätte Arafat vergiftet. Diese Dämonisierung geschieht ebenso, wenn Selbstmordattentäter heroisiert werden und die PA Stadien, Tourniere und Marktplätze nach ihnen benennt.

Auch Elie Wiesel sprach bei der Buchvorstellung

Bei der Buchvorstellung am Dienstag sprachen der Nobelpreisträger Elie Wiesel und Bob Bernstein, Gründer der NGO „Advancing Human Rights“. Bernstein sagte in seiner Rede, dass die westlichen Medien nicht realisieren, was in den palästinensischen Medien vor sich gehe, auch da sie kein Arabisch verstehen. „Staatlich finanzierte Hatespeech sind unvereinbar mit Frieden“, sagte Bernstein.

Zilberdik fügte hinzu: „Solange die PA Terroristen weiter als Vorbilder und Juden und Israelis als grundsätzlich böse darstellt, und solange sie nicht damit aufhört, ihr Volk so zu erziehen, dass es an eine Welt ohne Israel glaubt, gibt es keine Chance für echten, dauerhaften Frieden.“

Marcus hofft, dass sein Buch alle US-Kongressabgeordnete und die Abgeordneten des EU-Parlaments erreicht, damit die Gesetzgeber erfahren, was mit ihren Geldern geschieht.
„Wir hoffen, dass die Verbreitung von Fakten ein erster Schritt zu einer Veränderung der Lage ist“, so Marcus.

(Jerusalem Post, 7. Dezember 2011)

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