Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Vom beduinischen Hirten zum israelischen Diplomaten

11. April 2012 · 1 Kommentar · Allgemein, Gesellschaft, Politik, Vermischtes

 

Die israelische Botschaft in London hat ein besonderes neues Mitglied in ihrem Team: Ismail Khaldi (41) ist der neue Berater für zivilgesellschaftliche Angelegenheiten.

Ismail Khaldi

Khaldi blickt auf eine außergewöhnliche Lebensgeschichte zurück: Als eines von elf Geschwistern wuchs er in einem Beduinendorf im Norden Israels auf, wo er bis zu seinem achten Lebensjahr in einem Zelt lebte. Khaldi besuchte eine angesehene arabische Schule und fiel schon damals auf, als er Yom ha-Zikaron, den Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten, begehen wollte. Seine Familie hatte bereits seit den 1930er Jahren ein gutes Verhältnis zu der jüdischen Bevölkerung, es bestand eine enge Freundschaft mit den Mitgliedern eines benachbarten Kibbuz. Dort habe seine Großmutter auch Jiddisch gelernt, erinnert sich Khaldi.

Seit 2004 arbeitet Khaldi für das israelische Außenministerium. Bevor er nach London entsandt wurde, hatte er unter anderem einen Posten als Vizekonsul in San Francisco und als Berater von Avigdor Lieberman inne. Seine Arbeit in London betrachtet er als große Herausforderung: „Mein Eindruck ist, dass es hier einen tiefsitzenden Hass gegen Israel gibt“, erklärt Khaldi. „Die palästinensischen Organisationen sind sehr feindselig und sehr präsent an den Universitäten.“

Zum vollständigen Interview mit Ismail Khaldi geht es hier

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Ein Kommentar bisher ↓

  • Winfried Hühn

    Warum spricht eigentlich aus so vielen israelischen Stellungnahmen eine solch abgrundtiefe Wagenburg-Mentalität? Mit Blick auf die Geschichte und die politische Situation in der Region kann man das einerseits vielleicht verstehen, aber andererseits verstellt dieser Blickwinkel doch auch jede Menge Chancen. Die Meinung dieses Herrn über Großbritannien ist ziemlich klischeehaft wenn er meint die Briten seien leicht durch die Palästinenser beeinflussbar. Ich stoße bei meinen Reisen auf sehr viel common sense. Bestandteil des common sense ist, dass man Taten mehr glaubt als Worten. Meine Vermutung wäre daher mit Blick auf das israelische Besatzungs- und Siedlungsregime, dass alles diplomatische Schönreden in der Tat wenig hilft, so lange die Fakten eine andere Sprache sprechen.

Antworte auf Winfried Hühn

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