Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Grußwort an die Diasporagemeinden zu Rosh Hashana 5771 von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu

8. September 2010 · 1 Kommentar · Vermischtes

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Liebe Freunde,

aus Jerusalem, der vereinigten Hauptstadt Israels, möchte ich den jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt ein frohes neues Jahr wünschen – Shana Tova.

Ich hoffe auf ein Jahr, in dem unser Volk Sicherheit, Wohlstand und Frieden genießen wird.

Das letzte Jahr war eines der sichersten seit zwei Jahrzehnten.

Der brutale Mord von letzter Woche an vier Israelis, darunter eine Mutter von sechs Kindern und eine Schwangere, erinnert uns jedoch daran, dass wir unsere Sicherheit nie für selbstverständlich nehmen dürfen.

Wir müssen eine entschiedene Politik weiterführen, die klar macht, dass Terroranschläge und Raketenangriffe auf unsere Bürger nicht toleriert werden.

Auch die israelische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr erholt.

Israel hat die Finanzkrise besser gemeistert als fast alle anderen Industrieländer.

Unsere Wirtschaft ist nun wieder klar auf dem Weg zu robustem langfristigem Wachstum. Aber natürlich wissen wir, dass die Krise noch nicht vorüber ist und wir resolut und entschlossen, aber auch bedachtsam handeln müssen.

Im kommenden Jahr wird meine Regierung den Weg der Wirtschaftsreform weiter beschreiten, da eine stärkere Wirtschaft auch ein stärkeres Israel bedeutet.

In den letzten Tagen ist der Friedensprozess wiederbelebt worden.

Seit eineinhalb Jahren hatte ich zu direkten Gesprächen mit den Palästinensern aufgerufen.

Ich freue mich, dass Präsident Abbas mit mir in Gespräche ohne Vorbedingungen eingetreten ist.

Ich glaube, wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, um im Laufe des kommenden Jahres einen historischen Kompromiss für den Frieden zu erzielen.

Eins garantiere ich: Dies wird nicht leicht. Aber als Israels Ministerpräsident trage ich die Verantwortung dafür, alle Anstrengungen zu unternehmen, um einen dauerhaften Frieden mit unseren Nachbarn zu schmieden.

Ein dauerhafter Frieden muss in Sicherheit verankert sein, und er muss in der Anerkennung der Dauerhaftigkeit des jüdischen Staates in dieser Region verankert sein, nicht nur als einer Tatsache, sondern als etwas, das unsere Nachbarn von Rechts wegen akzeptieren.

Israels wird im nächsten Jahr vielen Herausforderungen gegenüberstehen.

Ich bezweifele nicht, dass die jüdischen Gemeinden auf der Welt Israel bei diesen Herausforderungen zur Seite stehen werden – wir haben dies, denke ich, bis jetzt bei jedem Schritt auf unserem Weg gesehen. Wir werden dies bei jedem Schritt vorwärts sehen.

Möge Ihnen allen ein gesundes und glückliches neues Jahr beschert sein. Shana Tova!

Binyamin Netanyahu

Jerusalem, den 7. September 2010

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Ein Kommentar bisher ↓

  • Johannes Hanna

    Der Allmächtige Gott ISRAEL möge all ihre vorhaben und Wege gelingen lassen, der ewige segne alle ihre Werke segnend wie er es Vater ISRAEL geschworen hat,der ewige beschuetze Sie und ihre gesamte Familie auf alle ihre Wege.
    Bitte vergessen Sie nicht Gilad Shalit.L.gruss und Shalom, Johannes Hanna.

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