Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Video-Gruß des Botschafters Yoram Ben-Zeev Rosh Hashana 5771

7. September 2010 · 1 Kommentar · Vermischtes

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Liebe Freunde,

ich wünsche Ihnen allen ein gesundes und friedliches Neues Jahr.

Für Israel und seine Bürger waren die vergangenen Monate wieder von Extremen geprägt. Auf der einen Seite gibt es Erfolge – wie unsere OECD-Mitgliedschaft und unseren Vorsitz des europäischen EUREKA-Netzwerkes. Auf der anderen Seite werden wir weiter vom Iran und den Terrororganisationen Hamas und Hisbollah mit der Vernichtung bedroht.

Doch trotz aller Sorgen um unsere Sicherheit schaffen wir es, Erfolge in der Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur hervor zu bringen. Die bilateralen Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland bauen wir weiter aus.

Israel wird auch in Zukunft unverändert das Ziel verfolgen, irgendwann in Frieden mit seinen Nachbarn zu leben. Mit den Palästinensern führen wir seit einigen Tagen wieder direkte Gespräche. Die Themen sind sehr schwierig und die Agenda ist sehr komplex. Doch wir setzen große Hoffnungen in diese Gespräche, auch wenn wir in der Vergangenheit schon tiefe Enttäuschungen erlebt haben. Der Erfolg wird auch davon abhängen, ob Israel einen mutigen Partner auf der palästinensischen Seite haben wird.

Erneut versuchen die Terroristen der Hamas, mit Anschlägen die Verhandlungen zu torpedieren. Doch mit Terror werden sie nichts erreichen.

Für Israel steht das Thema Sicherheit bei den Verhandlungen an erster Stelle. Und wir müssen sicher sein, dass ein Friedensabkommen zur kompletten Beendigung des Konflikts führen wird. Ich bin überzeugt: Wenn jetzt beide Seiten mutige
Entscheidungen treffen, können wir die politische Landschaft verändern in unserer Region.

Wir sind traurig, dass Gilad Shalit ein weiteres Mal das Neujahrsfest nicht in Freiheit begehen kann. Vor einigen Tagen wurde Gilad 24 Jahre alt. Es war der fünfte Geburtstag, den er in der Gefangenschaft der Hamas verbringen musste. Abgeschottet von der Außenwelt, in der Dunkelheit – alleine, ohne seine Familie und seine Freunde. Bis
zum Tag seiner Rückkehr nach Hause werden unsere Gedanken und Herzen bei ihm und seiner Familie sein.

Damit wir den Herausforderungen des kommenden Jahres mutig und entschlossen entgegentreten können, ist die Unterstützung der Diaspora-Gemeinden wichtig. Das Band, das Israel und die jüdischen Gemeinden in Deutschland und in der Welt miteinander verbindet, müssen wir weiter stärken.

Shana Tova umetuka!

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