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Opfer von Toulouse werden in Israel begraben

20. März 2012 · 5 Kommentare · Allgemein, Terror

 

Die Familien der Opfer des Anschlages an einer jüdischen Schule in Toulouse am Montag haben darum gebeten, ihre Angehörigen in Israel zu bestatten. Die Leichname sollen daher so schnell wie möglich nach Israel überführt werden.

Die Opfer des Anschlags von Toulouse

Außenminister Avigdor Lieberman hat derweil mit Unverständnis auf die Äußerung der Hohen Kommissarin für Außenpolitik in der EU, Lady Catherine Ashton, reagiert, die den Anschlag in Toulouse mit israelischen Militäraktionen im Gazastreifen verglichen hatte.

Lieberman erklärte, die Äußerungen seien unwürdig und er hoffe, sie werde sie noch einmal überdenken und zurücknehmen. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte setzten alles daran, keine Zivilisten zu verletzen und riskierten sogar das Leben ihrer Soldaten dafür, sagte der Außenminister.

Oppositionsführerin Tzipi Livni schloss sich Liebermans Forderung an und bezeichnete Ashtons Aussagen als „fehlgeleitet, falsch und ungeheuerlich.“

„Man kann ein Gewaltverbrechen oder ein Massaker durch einen Diktator nicht mit dem Kampf eines Staates gegen Terrorismus vergleichen, selbst wenn Zivilisten in diesem Kampf verletzt werden“, so Livni.

(Quelle: Außenministerium des Staates Israel/Ynet, 20.03.12)


Video: Statement von Netanyahu zu dem Attentat

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5 Kommentare bisher ↓

  • Don-David Schäfer

    Kinder und Rabbis in den Konzens zustecken mit den Aktionen in Israel ist eine vehemente Frechheit, Sie sollte Ihre Argumente wirklich nochmals überdenken. Ich wünsche den Eltern und allen Familien in Toulouse, starke Freunde um die Zeit, des Trauern zu überstehen. Meine Gedanken und mein Beileid, sind für die Leidtragenden, dieser Tragödie, ohne Sinn und Verstand, bei Ihnen. Möge Adonai, Ihnen, Kraft geben, mit dem Verlust, fertig zu werden. Ich werde Sie in mein tfilâ einschließen. Shalom

  • Hartmut Kupitz

    Frau Ashton hat ja auch sonst nicht immer mit Sachkenntnis und diplomatischem Geschick geglänzt. Eine ausgesprochen unwürdige Einlassung!

  • Richard Krauß

    Eine inakzeptable und geschmacklose Äußerung von Frau Ashton. Sie beleidigt die Opfer und ihre Angehörigen gleichermaßen. Allerdings im Trend wie das statement von Gabriel in der Vergangenheit zeigt.

    Was bisher nur unter der Oberfläche geblubbert hat, kommt nunmehr vermehrt ans Tageslicht.
    Rauschender Applaus von den Rängen wenn Israel kritisiert werden kann, vor allem ohne Kenntnis der Sachlage.
    Billiger Populismus mit antisemitschem Getöse. Frau Aston verkennt die Realität. Ich würde FM Liebermann vorschlagen, daß Frau Aston einzuladen, ihren Sommerurlaub in Ashdod oder in der Nähe im Negev zu verbringen um der Realität etwas näher zu sein.

    Vielleicht hilft ihr auch ein der Videobeitrag von Richard C. Schneider aus Ashdod weiter.

    Nein, es ist unerträglich, wie derartige Gestalten in Europa politische Verantwortung tragen.
    Die gnädige Frau sollte sich auf Gurkensandwiches, Bridge und Schwarzen Tee konzentrieren als solche Absonderungen von sich zu geben. Vielleicht mangelt ihr es in Brüssel an frischer Luft.

    Sicherlich ist die Bevölkerung und damit wir alle ein Stück mitschuldig. Bereits Plato vertrat die Meinung:
    „Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.“

  • Frank Walenszus

    Die Morde in Toulouse sind unfassbar. Den Familienangehörigen gilt mein tiefstes Beileid. Wo bleibt der Aufschrei der Welt wenn Tausende Christen weltweit jährlich durch islamistische Terrorbanden ermordet werden? Ich lese nicht viel darüber.

  • suedwatch.de » Blog Archiv » Der “unpassende” Vergleich

    […] gegen Terrorismus vergleichen, selbst wenn Zivilisten in diesem Kampf verletzt werden.” [3] Aber was macht die SZ daraus? Israels Außenminister Avigdor Lieberman reagierte empört auf […]

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