Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Stellungnahme von Netanyahu zu Grass

5. April 2012 · 45 Kommentare · Allgemein, Stellungnahmen

 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte heute zur Veröffentlichung von Günter Grass:

 

„Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Shoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.

Der Iran, nicht Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar.

Der Iran, nicht Israel, droht anderen Staaten damit, sie auszulöschen.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt Terrororganisationen, die Raketen gegen unschuldige Zivilisten richten.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt das Massaker des syrischen Regimes an seinem Volk.

Der Iran, nicht Israel, steinigt Frauen, henkt Homosexuelle und unterdrückt aufs grausamste Millionen eigener Bürger.

Sechzig Jahre lang hat Herr Grass seine Vergangenheit als Mitglied der Waffen-SS verschwiegen. Daher überrascht es nicht, dass er den einzigen jüdischen Staat auf der Welt als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansieht und ihm sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht.

Anständige Leute auf der ganzen Welt sollten diese ignoranten und verwerflichen Aussagen verurteilen.“

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45 Kommentare bisher ↓

  • Wolf

    So sollte es richtig heissen verehrter Herr Netanjahu

    Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar.

    Israel, droht dem Iran damit, ihn anzugreifen und auszulöschen.

    Israel, lässt Raketen gegen unschuldige Zivilisten richten.

    Israel, unterstützt das Massaker am Palästinensischen Volk

    Israel, sperrt Journalisten ein und beseitigt Regimekritiker.

    • Paul

      Nein Wolf:

      Wolf hat scheinbar eine squiriele Vorstellung von „Weltfrieden“.

      Wolf hat scheinbar keine Ahnung von Internationaler Politik im Nahen Osten.

      Wolf hat keine Ahnung von israelischen Militäreinsetzen.

      Wolf hat keine Ahnung von der Situation des „palästinensichen Volkes“.

    • Walter Gurtner SVP-Kantonsrat Däniken CH

      Dieser Wolf ist auch einer welcher sich im Schafspelz versteckt! Eine sehr traurige Märchenfigur eben, welche gerne die Realitäten bewusst verdreht um sich selber zu gefallen und Antijüdische Hetzpropaganda verdeckt mit Synonym zu verbreiten!

    • Rotkäppchen

      Verehrter Wolf, wenn Israel durch seine Existenz den Weltfrieden bedroht, sich gegen das Naziregime des Iran, dass ihm sein Existenzrecht aberkennt und den Holocaust leugnet, zur wehr setzt, dann ist der Weltfrieden wirklich in Gefahr. Aber jemand wie Sie, der nur einseitig in Israel den Beelzebub sieht und die Bedrohung des Iran, der von der Weltgemeinschaft allesamt verurteilt wurde und Terrornetzwerke finanziert, verteidigt, dem brauche ich nicht zu belehren über Richtig und Falsch … Jemand wie Sie sieht bestimmt auch im Naziregime der NS-Zeit die Alliierten als Provokateure an. Einem ewig Gestrigen und Unbelehrbaren wünsche ich deshalb nur eins: Einsicht – wenn’s nicht schon zu spät ist, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben! Beste Grüße, Rotkäppchen

    • nakam

      @wolf

      sie mein herr sind ein verlierer. ein antisemit. woher sie ihre aussagen nehmen wissen wohl nicht einmal sie. ihre thesen sind ohne halt. sie sind idiotisch. sie sind, und mögen sie mir nun nicht mit der antisemitismus-keule-keule kommen, antisemitisch.
      weder droht israel irgendwen ihn ohne sinn anzugreifen, geschweige den irgendwen auszulöschen, noch schießt israel irgendwelche raketen auf unschuldige zivilisten noch wird ein massaker an den bewohnern des westjordanlandes verübt, noch gibt es so etwas wie ein palästinensisches volk, nicht einmal für die die sie so bezeichnen, welche sich zunächst als araber sehen und nur um gegen juden und jüdinnen zu geifern den namen der palästinenser einnehmen, noch sperrt israel irgendwelche journalisten, weil sie journalisten sind, ein, noch beseitigt israerl regimekritiker.
      sie sollten denken bevor sie sich äussern oder sie sollten schweigen.

    • Herr Keuner

      Er lese doch bitte obige Stellungnahme nochmal aufmerksam und tausche den Namen Grass mit seinem eigenen.

    • Michael

      @ Wolf

      Ohja, wie schön muß es doch sein in seiner eigenen kleinen Welt zu leben, in der man Israel und den Juden die Schuld an allem geben kann…ohne sich die Mühe machen zu müssen mal die Tasachen anzusehen.
      Nein, man muß Israel und sogar die Juden nicht automatisch mögen, auch als Deutscher nicht…aber man sollte sich zumindest ehrlich darüber informieren was tatsächlich passiert und was passiert ist, DANN erst sollte man mitreden.

      Shalom und ein schönes Pessach
      Michael, Bayern

    • Andreas Kirchner

      Und Israel lässt solche widerwärtigen, hetzerischen Kommentare wie Ihren auf der Website stehen, Herr „Wolf“ .

    • Gun-Ho

      Waehrend jemand, der sich WOLF nennt, erst einmal die Kommasetzung ueben sollte, bin ich (leider) nicht ueber Grass‘ Aeusserungen ueberrascht; diese Art von Kommentar – wie oft haben wir das schon gehabt. Was ist los in Europa? Warum haben alle Menschen bereits alles vergessen?? Und warum wollen voellig unqualifizierte Leute in einer sehr heiklen politischen Situation mitreden und Schriftsteller, die sich bereits selbst disqualifiziert haben, mit aller Macht Israel diskutieren? Mich deucht, das ist latenter Antisemitismus im Schafspelz – Sobald natuerlich dieses boese boese BOESE Wort verwendet wird, wird laut aufgeschrien und sich verteidigt mit Recht auf „Meinungsfreiheit“. Das ist Quark, denn gerade (Meinungs)freiheit ist, wofuer Israel zu kaempfen hat.

    • Torsten Klinner

      Ja Herr Wolf, wenn man eine vereinfachte Weltsicht an den Tag legt, mag das stimmen. Aber wie groß wird der Aufschrei in Europa sein, wenn der Iran seine Atomwaffen präsentiert mit denen er schon das Auslöschen eines Staates angedroht hat?! Es ist beruhigend, dass es Staaten wie Israel gibt, die hier konsequent bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Deutsche Stimmen in der Tonalität eines Herrn Grass nutzen eher den Systemen, die das Potential der Instabilität in sich tragen.

    • Richard Krauß

      Wer so wie Wolf schreibt provoziert billig und populistisch. Die Hamas und Hisbollah werden von den diktatorischen Regimen in Teheran und Damaskus unterstützt. In ihrer Feigheit stellen sich diese gewalttätigen Marionetten in die Nähe von Kindergärten und Krankenhäuser und beklagen dann mit gefakten Bildern die Abwehrmaßnahmen der IDF. Israel wurde vom ersten Moment seiner Existenz als Staat angegriffen und bedroht. Der Friedenswille wurde pragmatisch mit dem Oslo Abkommen belegt.

      Der Kommentar von Wolf zeigt das Desinteresse an Fakten. Israel ist und bleibt eine Demokratie mit Gewaltenteilung und freien Wahlen. Wohlbemerkt die einzige Demokratie im Nahen Osten. Es steht jedem frei Israel sachlich und faktisch belegt zu kritiseren. Immer wieder zu behaupten, daß wer Israel kritisiert antisemitisch wäre ist einfach lächerlich. Die israelische Gesellschaft ist ein wachsamer und kritischer Wegbegleiter seiner Regierungen.

      Wer jedoch wie Wolf nur Antisemitismus ausspeit, der verwirkt sein Recht für voll genommen zu werden. Ein jämmerlicher , pauschalierender Wicht.

  • Walter Gurtner SVP-Kantonsrat Däniken CH

    NAZI-GRASS: „Warum aber schwieg ich bislang?“, fragt sich Grass und nennt als Grund: „Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist (ist sie ja leider auch), verbiete, diese Tatsache, als ausgesprochene SS-Nazi-Wahrheit! Wie wahr Herr Grass, die Wahrheit ist, als ehemaliges SS-Mitglied welches sie wegen ihrer traurigen Feigheit, 60Jahre verschwiegen haben! Darum hätten sie lieber für immer und ewig geschwiegen und ihre schreckliche Tatsache, die Nazi-Zugehörigkeit mit in ihr Grab genommen, für welches sie sich sowieso noch vor Gott verantworten müssen!! Und als linker selbsternannter Nazi- Schriftsteller, sollten sie eigentlich den nachfolgenden Spruch kennen: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!!!

    • dannecker

      das mit dem glashaus betrifft auch die schweizer.
      in einem land das über seine muslimischen mitbürger abstimmt ob diese ihre gotteshäuser bauen dürfen
      wer ohne schuld ist, werfe den ersten stein

    • rondreger

      Mit den Drohungen und der Gewalttaetigkeit unterscheiden sich die beiden Staaten nicht. Wer unschuldige Menschen, Frauen und Kinder, Maenner und Tiere und Leben ausloescht ist eh krank. Haltet alle mal den Mund und geht in Euch. Geht nach haus und ueberdenkt euer Leben.

  • mehrdad

    als iranischstämmiger, der das vergnügen hatte, mich meine frau israel zu besuchen, danke ich dem israelischen PM für seine klaren worte.

    antisemiten wie grass, wolf&co. sind der grund, warum wieder mitten in europa jüdische kinder umgebracht werden, nur weil sie juden sind.

    aber diesmal gibt es israel. diesmal können die juden der vernichtung entkommen, wenn antisemiten wiedermal das sagen haben.

    meine frau und ich wünschen allen israelis sicherheit, frieden und wohlstand.

    das persische volk und das jüdische volk hatten jahrtausende lang gute beziehungen und das machen weder grass, noch ahmadinejad zunichte.

    • r.dannecker

      genau deshalb schweigen die meisten deutschen
      und halten sich mit kritik an irael zurück.
      vor allem unsere älteren mitbürger und politiker. viele davon trugen wie grass im jugenalter freiwillig oder unfreiwillig die falsche uniform. und deshalb nutzt diese altersgruppe nicht ihr recht auf freie meinungsäuserung und kritik an israel.
      ich habe glück. mich trifft keine generalschuld

      welche uniform haben sie in „persien“ des schah getragen?

      • Richard Krauß

        > r.dannecker : So oft ich in Israel war (Jahrgang 60) bin ich Überlebenden der Shoah begegnet. Und wir haben uns unterhalten – in deutsch – Niemand- auch nicht ein Einziger hat mich oder meine Familie ob ihrer Herkunft diskreditiert, beschimpft oder abgewendet oder von Globalschuld gesprochen. Wir haben offen über die Shoah gesprochen, es hat niemand von Schuld der jetzigen Jugend oder Generation gesprochen. Schon gar nicht Generalschuld.
        Wir haben von Verantwortung, von Erinnerung gesprochen – nicht von Schuld. Verantwortung zur Erinnerung, damit sichergestellt wird, daß sich solches nie wieder wiederholen kann.
        Und wenn ehemalige SS Angehörige oder Wehrmachtsangehörige an der Ermordung von über 6 Mio Juden, Sinti und Roma, Schulen, Behinderten und Kranken beteiligt haben, dann bei Gott sollen sie froh sein, daß sie dem jüngsten Gericht noch nicht vorgestellt worden sind und ihre Klappe halten. Ich habe diese Diskussionen mit meinen Großvätern und Eltern geführt.

        Es geht nicht um falsche Uniformen, es geht um Rassismus der Nürnberger Gesetze es geht um die Wannseekonferenz, es geht um Ausschwitz und Birkenau. Mengele, Eichmann, Hitler,Himmler und die anderen Verbrecher waren kein Ausrutscher der deutschen Geschichte. Nochmal, es kann Jeder aber auch wirklich Jeder Israel kritisieren. Fair und nicht mit gefälschten Lügen. Sie sollten nicht andere fragen welche Uniform sie unter dem Schah getragen haben. Sie sollten allenfalls ihre politische Naivität an den Nagel hängen und sich mit der Realität im Zusammenhang mit dem Kausalitätsprinzip befassen.

    • Felix

      „antisemiten wie grass, wolf&co. sind der grund, warum wieder mitten in europa jüdische kinder umgebracht werden, nur weil sie juden sind.“

      Wo bleiben eigentlich Ihre Beweise für Ihre unsäglichen Behauptungen?

  • Sieglinde Abd El Aziz

    Grüß Gott und Schalom!

    Sei es wie es wolle, fest steht ja wohl, daß diverse Staaten, darunter die USA festgestellt haben, der Iran hat keine Atomwaffen. Dies sollten sie respektieten. Auch droht Irsrael dem Iran offen mit Krieg, nicht umgekehrt(lt. deutscher Beruchterstattung). Dem Iran Verteidigungsbereitschaft singnalisieren mag nötig sein, mit einem Erstschlag macht Israel sich vor Gott und der Welt schuldig.

    In diesem Sinne

    Frohe Ostern

    P.S. Vergessen sie bitte nicht das (sagen wir) Moses seinerzeit das Erscheinen Jesu angekündigt hat, worauf die Juden seit wann warten?; fragen sie ihre Astronomen

    Sieglinde Abd El Aziz

  • Gan-Chan

    Es ist wahrlich empoerend, was da manchmal aus Europa, speziell Deutschland, an Antisemitismus zu hoeren ist!

    Das stellt schon ein wirkliches, reales Problem dar, denn solche Hassausbrueche von einem Grass oder wem auch immer haben Folgen, selbst wenn sie nachher relativiert werden und eine Entschuldigung folgt.

    Gerade Deutschland glaenzt durch Halbwissen und Unwissen und es ist manchmal erschreckend wenn einige Menschen irgendwelche tendenzioesen Nachrichten aus Mainstream-Medien nachplappern.
    Aber Leute wie Grass oder Politiker sollten es besser wissen!

    Um ehrlich zu sein, fuehle ich mich in Europa immer unwohler …

    • wikingerherz

      welche halbwahrheiten? welcher hass?
      eine sehr gute quelle ist diese webseite um sein wissen über israel aufzufrischen.die „geisteshaltung“ der isralitischen regierung zeichnet sich hierbei sehr gut ab.
      gott sei dank denkt die „halbwissende israelitische straße“ demokratischer und ist kritikfähiger

  • Kuba

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    dass die Regierung Israels anderer Meinung sein würde als Herr Grass war zu erwarten.

    Dass aber keine Argumente gegen ihn vorgebracht werden spricht nach meiner Überzeugung dafür, dass auf Seiten der israelischen Regierung keine vorhanden sind.
    Israels Besitz von Atomwaffen wird wohl von niemandem bezweifelt, Kontrollen werden von Israel abgelehnt.
    Der Iran lässt Kontrollen zu, doch belastbare Indizien auf den Besitz von Atomwaffen wurden nicht gefunden.
    Wenn Israel dennoch das Recht zu einem Präventivkrieg für sich reklamiert berechtigt das doch zur Aussage, dass eine Kriegsgefahr von Israel ausgeht.

    Die Ansichten des Herrn Grass sind nicht dadurch widerlegt, dass der Ministerpräsident auf die Mitgliedschaft in der SS verweist. Auch dies spricht nach meinem Dafürhalten für fehlende Argumente.

    Über eine sachliche Antwort würde ich mich freuen.

    Mit freundlichem Gruß
    Kuba

    • Richard Krauß

      > Kuba: Augenscheinlich blenden sie die Realität aus. Alle großen deutschen Tageszeitungen oder auch das ZDF heute journal oder der Deutschlandfunk haben faktisch die Aussagen von Grass untersucht.

      Die grassschenWortschlangen, giftig, aneinandergereiht eine Mischung aus Halbwahrheiten und Lügen, in einen manipulativen Zusammenhang gebracht, bodenlos unverschämt.

      Die Aussage, daß Israel den Iran bedoht ist – wie Avi Primor angemerkt hat – lächerlich. Diese Auffassung vetritt nicht nur Netanyahu oder der israelische Innenminister. Diese Auffassung wird auch von Anderen vertreten.

      Welche Wirkung das Einreiseverbot hat, sei dahingestellt. Es bleibt jedem Staat überlassen, wer , wann oder auch nicht ein Land betritt. Die EU an Aussengrenzen oder die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen handhabt dies nicht anders.

      Daß Grass von einem Terrorregime wie aus Teheran für sein geistigen ergüsse Applaus erntet bedarf keines weiteren Kommentars. Das spricht für sich selbst.

      Israel ist zu keinem Zeitpunkt dem Atomwffensperrvertrag beigetreten, noch hat es bestätigt im Besitz von Atomwaffen zu sein. Der Iran hingegen wendet Verzögerungstaktik und Salmitaktik an und sagt einerseits keine Atomwaffen zu haben und anderseits unter gewissen Voraussetzungen über das Atomprogramm zu verhandeln.

      Wozu Atomanreicherung, wozu Zentrifugen, wozu unterirdische und geheimgehaltene Einrichtungen, die nicht von der IEAO besucht werden können ? Um das zu tun was die iranische Staatsführung wiederholt proklamiert hat ? Die Vernichtung Israels ?

      Die Tatsache , daß Grass Mitglied in der Waffen SS war macht die Sache nicht besser und nicht schlechter. Grass hätte nur eine einzige Zeile schreiben sollen „Warum habe ich NICHT geschwiegen“.

      Im übrigen muß sich weder der Staat Israel, noch die Israelische Regierung noch die Botschaft des Staates Israel rechtfertigen.

      In dieser Position befindet sich eindeutig Grass.

      >Kuba, ich zweifle ihre Urteilsfähigkeit in dieser Angelegenheit massiv an.

      Wie sagte schon George Bernhard Shaw : „Das einzige, was niemand glauben will, ist die Wahrheit.“

  • Günter

    Netanyahu hat Recht !!

    Der alte Günter Grass versucht die Juden in Israel zum neuen deutschen Pazifismus zu bekehren, wie vor 500 Jahren der alte Martin Luther, mit seinen verdorbenen Schriften, die Juden zum Christentum bekehren wollte.

    Wo ist das Gedicht von Herrn Grass, das er den ermordeten Menschen in Syrien gewidmet hat?

    Diese Form des neuen deutschen Pazifismus ist genauso übel, verlogen und verdorben wie die Schmierereien, die die Nazis am 9. November 1938 an jüdische Geschäfte geschmiert haben, „Deutsche wehrt Euch“. Wenn die Juden nunmehr aus ihrer eigenen Community heraus, noch dazu in Ihrem eigenen Land in der Lage sind, sich erfolgreich gegen den Vernichtungswillen seines Umfeldes zur Wehr zu setzen, kommt aus dem Land der Mörder der Bekehrungsversuch zum neuen deutschen Pazifismus, der den Untergang Israels bedeuten würde. Obwohl sich die Juden nur gegen den blinden Vernichtungswillen seines Umfeldes zur Wehr setzen, wird alles Übel und alle Schuld wie eh und je auf die Juden abgeladen. Mit dem kleinen Unterschied, dass aus dem intriganten Juden der intrigante Zionist geworden ist.
    Große Teile meiner deutsch christlichen Community dämonisieren Israel, um so die Bürde von Auschwitz, die sechs Millionen ermordeten Juden los zu werden.

  • gunter

    Schön, dass Günter Grass eine Steilvorlage für jede Art von Satire geliefert hat:
    Es wäre ja wirklich eine Ironie des Schicksals, wenn es den “Juden” (Israelis) gelänge, die ersten und letzten Arier dieser Welt (Iraner = “Arier”) mit Atombomben auszulöschen (oder umgekehrt: wenn die Iraner Hitler zu Ende führen würden).
    Mein Gott, in was für einer primitiven Welt überall (mit Begriffen wie “Juden”, “Deutschen”, “Arier”, “Iraner”, etc.) muss ich denn überhaupt leben?
    Schafft endlich alle Nationen und “Rassen” ab (sowie jegliches Denken, das mit Begriffen wie “Juden”, “Arier”, “Deutschen” etc. zu tun hat!).

    Ich will endlich einmal in einer Welt leben ohne diesen jüdisch-christlich-muslimisch-kapitalistisch-kommunistischen Blödsinn und Schwachsinn überall!!!
    Jede Religion (auch die jüdische als die älteste…) ist nicht Opfer, sondern Täter!!
    Nehmt euch mal die Amazonas-Indianer (Pirahas) zum Vorbild: die kennen keine „Geschichte“, keine Mathematik und auch keine Ökonomie — und daher auch keine industriell organisierten Kriege und Genozide (etc.).
    Diese Leute sind viel zivilisierter als alles, was ich mir anhören muss auf der (fast) ganzen Welt!

  • J. Glaesser

    Grass ist des deutschen Mobs und Pöbels Stimme. Bei einer Umfrage auf der Startseite von T- Online stimmten 83 Prozent der fast 7000 Beteiligten Grass in seiner Meinung über Israel zu.
    Ist übrigens der Reim von der deutschen Winterhilfe auch von Grass ?: >>Keiner soll hungern, keiner soll frieren. Nur die Juden sollen krepieren.<<

  • esther scheiner

    J`accuse!
    Schrieb Emile Zola 1898 in einem offenen Brief, der auf der Titelseite der Tagezeitung L’Aurore erschien. Er machte damit seinem Zorn auf den Macht- und Amtsmissbrauch des Präsidenten der Republik Frankreich, sowie auf den vorherrschenden Antisemitismus Luft. Der Präsident hatte, den Ratschlägen der Militärs folgend, verhindert, dass der mittlerweile als unschuldig erkannte Hauptmann Alfred Dreyfuss, trotz Überführung des wahren Spions in Haft bleiben musste. Wieso wurde dieser Politskandal ersten Ranges billigend in Kauf genommen? Dreyfuss war Jude und musste als Sündenbock herhalten.
    Ein mutiger Brief, für den Zola ins Exil gehen musste, um einer Verhaftung zu entgehen.
    Ob er für die Veröffentlichung zahlen musste, ist nicht bekannt. Falls L’Aurore den Brief als redaktionellen Beitrag akzeptierte, so ist dies, chapeau! – eine eindeutige Positionierung gegen den herrschenden Zeitgeist, der den Antisemitismus als chic empfand!
    Ebenso wenig ist bekannt, ob Günter Grass für die Veröffentlichung seines pamphletartigen „Prosagedichtes“ in mehreren internationalen Tageszeitungen zahlen musste.
    Der Verdacht liegt nahe, dass es so war. Und nicht nur das. Die zeitgleiche Veröffentlichung, in die entsprechende Landessprache übersetzt, spricht dafür, dass die Aktion von langer Hand akribisch geplant war.
    Grass wird wohl kaum zur Rechenschaft gezogen werden können für seine Anschuldigungen. Zu geschickt hat er mit den Worten gespielt, er stellt Fragen, zu denen nur er die Antworten kennt, verdreht Ursache und Wirkung, zieht Ahmadinejad ins Lächerliche, verharmlost ihn, und verteufelt gleichzeitig Israel, zunächst noch ohne es zu nennen. Doch dann bricht der Name „Israel“ aus ihm heraus!
    Nicht genug damit, Günter Grass bedient sich aller Stereotypen, die von Antisemiten gebetsmühlenartig vorgebracht werden: „….dem Land Israel, dem ich verbunden bin…“, in Analogie zur Aussage: „Einer meiner besten Freunde ist Jude!“.
    Grass ist nicht mutig! Grass hat den Zenit seiner Gedanken überschritten, und klammert sich an alte Erfolge. Er beweist mit diesen Worten, dass er nicht loslassen kann. Dass er unfähig ist, die Fehler seines Lebens aufzuarbeiten, er ist öde und leer geworden.
    Die Redaktoren von L’Aurore waren mutig, sie widersetzten sich dem antisemitischen Zeitgeist.
    Sind die Redaktoren der drei Zeitungen bereitwillige Steigbügelhalter für die Wiederauferstehung des gesellschaftlich akzeptierten Antisemitismus? Das kennen wir aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Nach 2000 Jahren erkennen wir Juden Antisemitismus – oder Judenhass – wo ihn Nichtjuden nicht wahrnehmen wollen.
    Das Geld für die Veröffentlichung stinkt nicht, aber die braune Brühe ,hat den langhaftenden stinkenden Geruch der nun auch Gunter Grass anhaftet.

  • Pauline

    Es ist sehr schade, wenn Menschen Urteile fällen und sich nicht mit allen Aspekten der Situationen auseinander setzen:

    Haben Sie gewusst, dass palästinensische Häftlinge, die an Terrorangriffen beteiligt waren, in israelischen Gefängnissen studieren und den Schulabschluss nachholen können – eine Sache, die ihnen in ihrem „Land“ teilweise verwehrt bleibt?

    Haben Sie gewusst, dass die Hamas alle Charakteristiken eines Terrorregimes hat und dass Israel nicht gegen das palästinensiche Volk kämpft sondern gegen die Hamas – eine Sache die die Amerikaner mit AlQuaida ebenfalls getan haben?

    Haben Sie gewusst, dass Israel für den „Freikauf“ des israelischen Bürgers Gilad Schalit, der von der Hamas verschleppt wurde und 5 Jahre eingesperrt war, über 1000 palästinensiche Gefangene ausgetauscht hat, die bei Terroranschlägen auch Menschen getötet haben?

    Haben Sie gewusst, dass es in Israel Städte gibt, die zeitweise täglich bis zu 20 Bombenangriffe erdulden müssen?

    Haben Sie gewusst, dass palästinensische Verletzte mitunter im Krankenhaus von Beer Sheva, Israel, behandelt werden?

    Haben Sie sich überlegt, wie ein Land wie Israel, das mit so vielen politischen Schwierigkeiten und Instabilitäten zu kämpfen hat, es doch schafft, bei all dem soviel Menschlichkeit und Schutz der menschlichen Würde zu zeigen, selbst gegenüber Feinden?

    Ich wünsche mir, man würde mehr zwischen dem Volk und manchem politischen Regime unterscheiden. Ich wünsche mir, man würde bei allem was passiert fragen, was es heisst Menschenleben zu schützen und die Würde des Menschen, vor allem in schwierigen Situationen. Es ist einfach, vom sicheren zu Hause aus (zum Beispiel in einem westlichen Land, was nahezu alles hat und politisch stabil ist) andere Regionen und ihre Menschen zu verurteilen und sich Meinungen zu „halben Wahrheiten“ zu bilden. Es wäre besser, wenn mehr Menschen versuchen würden, auch über den Tellerrand zu schauen.

    • wikingerherz

      wenn israel so gut und mildtätig ist, warum haben dann soviele
      nationen angst vor israel ?

      • Richard Krauß

        Vor Israel hat niemand Angst und braucht niemand Angst zu haben.

        Doch wer das Existenzrecht des Staates Israel und seiner – auch teilweise arabischen Bevölkerung in Frage stellt muß wissen, worauf er sich einläßt.

        Das Recht der Selbstverteidigung – hat Jeder im Rahmen der Verhältnismaßigkeit und nach Maßgabe der Bedrohungslage. Und dieses Szenario hat die iranische und syrische Staatsführung über Hisbollah und Hamas in den Raum gestellt.
        Es gilt das AT : „Wer Wind sät , wird Sturm ernten. „

    • Nele

      Ach Pauline,

      wen interessieren denn Fakten?

      Endlich kann man auf ‚die Juden‘ eindreschen, einen Nobelpreisträger als Garanten; man tarnt es als Israelkritik und kommt mit ‚man wird ja wohl noch…‘ – so lange musste man schweigen, ertragen, daß ‚der Jude‘ unfähig ist, aus der Geschichte zu lernen und mal bei den Deutschen nachfragen, wie man das so macht, wollte er auch nicht. Aber jetzt kommt der Günter und alles wird gut.

      Das schlimmste aber ist der Dreck, der in den Kommentarspalten der Zeitungen etc. zu lesen ist. Den Grass, den könnte man ignorieren, das ist ein alter Mann, der zu den Idealen seiner Jugend zurückgekehrt ist und mal wieder ins Fernsehen wollte. Schlimmer ist, daß seine Ansichten von so vielen geteilt werden. Deutschland 2012.

      Ich schäme mich für mein Land.

  • Frau G. Stark

    Guckt Herr Grass nie Fernsehen? Liest er nie Zeitung? Ist ihm nicht bewusst, dass der iranische Präsident Achmadineschad Israel ständig mit der Vernichtung bedroht? Weiß er nicht, dass Saudi Arabien und die Golf Staaten Angst vor einem atomaren Iran haben, und dass sie sich davor schützen wollen? Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung, wie jedes anderes Land. Erwartet Herr Grass, dass die israelische Regierung erst reagieren soll, wenn der Himmel über Israel mit iranischen Langstreckenraketen voll wird?

    • wikingerherz

      drohgebärden und gebrüll mit brusttrommeln.und das berechtigt israel zu einem potenziellen erstschlag?
      frau stark schießen sie auch sofort wenn jemand sie beschimpft oder fragen sie sich vorher ob er/sie überhaubt akut gefährlich ist?

  • Michaela

    Die deutsche Mentalität: kein Rückrat, obrigkeitshörig. Neid und Missgunst. Randgruppen sind für das deutsche Volk immer willkommen: hier kann man von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken und andere für Systemfehler und Erfolgslosigkeit verantwortlich machen. Der Deutsche hält gerne anderen seine Fehler vor, schafft es aber nicht zu seinen zu stehen. Aus Erfahrung lernt der Deutsche nicht. Gott sei Dank hat Deutschland bis heute keinen Friedensvertrag. Die Stimmung der Deutschen ist schlecht. Es existiert ein großer versteckter Antisemitismus. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung. Heute ist es der Arbeitslose, morgen ist es der Migrant, der Spätaussiedler. Dann ist es der Jude, der Moslem.

    • Michaela Pabst

      Die “ Deutschen“ sind nicht antisemitisch ! Auf jeden Fall nicht die Mehrheit !!! Jedes Land sollte vor der eigenen Tür kehren ! Ich finde die Äußerungen von Grass auch fehl am Platze, aber trotzdem sollte es in unserem Land auch möglich sein, sich kritisch über Israel zu äußern, nicht über die Bevölkerung, sondern über die Regierenden ! Im übrigen gilt dies auch für den Iran, dessen Herrscher ein Dispot und Diktator ist, die Bevölkerung leidet mehrheitlich darunter, das sind auch ganz normale Menschen, die einfach in Ruhe leben wollen !!!

  • Roland Brücher

    Leider kann ich wieder einmal nur polarisierende Meinungen vorfinden! Ein Pochen auf das eigene Recht hat den Völkern des mittleren Ostens in den letzten Jahrzenten keinen Frieden gebracht und wird es auch in Zukunft nicht. Grass, als Provokateur bekannt hat eine wichtige Diskussion angestossen! Inhaltlich durchaus nicht ganz unberechtigt ist er allerdings der Falsche um den Finger mahnend auf das israelische Atomprogram zu legen… Meines Wissens kann der Iran schon heute mit seinem konventionellen Waffenarsenal Israel vernichten und benötigt daher die Bombe nicht um der Achmadinschen Propaganda Taten folgen zu lassen! Kriegspropaganda auf beiden Seiten lässt Menschen auf aller Welt erschaudern.
    Ein klares Bekentnis des Westens zur Solidarität und des Schutzes Israels vor jedem Agressor wird die Mullahs auch weiterhin in Schacht halten! Israel macht es seinen Freunden nicht immer einfach es zu verstehen und zu lieben. Kritik muss möglich sein und ist es auch! Der Ton spielt die Musik! Edry und Michal Tamir ist zu danken, Menschen wie sie können Frieden stiften ….. Shalom

  • Ronald Hörstman

    Wenn Grass irgendwelche Auszeichnungen bekommen hat, bitte alle aberkennen. Danke.
    War die Blechtrommel auch von ihm? Dann auch den Oskar zurück. Egal welche Wirkung dieser Film hatte. Alles was Grass gemacht hat ist mit seiner neuen äußerung in Relation zu sezten. Es sei denn, er ist geisteskrank.

  • Lutz Braunroth, OStR, 37081 Göttingen

    Schade, dass Israel bzw. sein radikaler Innenminister Eli Jischai von der extremistischen, strengreligiösen Schas-Partei sich zu so einer Reaktion genötigt sieht- das ist der geringen Bedeutung der Sache nicht angemessen, höchst populistisch und eines sogenannten demokratischen Landes unwürdig!
    Ich bin kein Freund von (dem mitunter narzistischen) Günter Grass, finde einige seiner literarischen Werke durchaus gelungen, das umstrittene Gedicht gehört sicher nicht dazu. Aber Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden! Auch in Israel! Und Israel muss damit klar kommen, egal, ob Grass recht hat oder die Realität völlig verquer sieht, dass jemand eine kritische Position einnimmt. Das hat mit Antisemitismus ( wie ihn Herr Broder jetzt mal wieder unterstellen würde ) gar nichts zu tun! Grass ist kein Antisemit und ich bin es auch nicht! Aber an dieser Stelle werde ich von der israelischen (Innen?-) Politik dahin gedrängt, meine SOLIDARITÄT mit Herrn Grass zu erklären:
    Ich bitte den Staat Israel, über mich gefälligst auch ein EINREISEVERBOT zu verhängen! Gottseidank verfüge ich über die Gnade der späten Geburt, war als Jugendlicher nicht Mitglied der Waffen-SS, habe mich weder als Feind Israels noch als Freund der Palästinenser ( und schon gar nicht als Sympathiesant des iranischen Maulhelden (Grass) verortet, nehme aber mein Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung auch unter dem „Verdikt des Antisemitismus“ (Grass) als Anlass zu sagen: „ich schweige nicht mehr“ (Grass). Und dieser Tabubruch, den auch andere in Deutschland ( Klaus Steack, Johanno Strasser ) und Israel ( frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor) sehen, wird hoffentlich dazu führen, dass die plumpe Keule des Antisemitismus Vorwurfs als Reflex des Historischen zugunsten einer sachlichen (und kritischen, wie es unter Freunden üblich sein sollte ) Diskussion mal in den Hintergrund tritt.

    LUTZ BRAUNROTH, Lehrer für Deutsch, Geschichte, Politik, *1957,
    Zum Leineufer 13 b, 37081 Göttingen

    • Richard Krauß

      Sehr geehrter Herr Braunroth,

      über die Reaktion des israelischen Innenministers kann man geteilter Meinung sein ob es politisch klug war oder nicht.

      Es steht jedoch jedem Land frei zu entscheiden wer ins Land kommt oder nicht. Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen entscheidet dies nicht anders. Hierfür Luxenburg zu bemühen ehrt Sie als Deutschlehrer.

      Avi Primor hat eine differenzierte Meinung zu dieser Angelegenheit in mehreren Medien vorgetragen. Auch, daß er es lächerlich finde, daß Grass in Israel einen Kriegstreiber sehe der die Absicht habe Israel mit Atomwaffen anzugreifen.

      Sie sollten Avi Primor nicht pauschal vor Ihren argumentativ plakativen Karren spannen. Er hatte schon als Botschafter in Bonn die Chuzpe zu sagen was nach seiner Ansicht richtig oder falsch ist. In der Tat begleitet er die israelische Tagespolitik differenziert, konstruktiv und auch kritisch, jedoch mit hohem Sachverstand ohne dabei irgendjemand in den Rücken zu fallen oder sich von irgendjemanden vereinnahmen zu lassen. Das zeichnet seine konstruktive Kritik aus.

      Ihr statement entlarvt sie wenn Sie von einem „sogenannten“ demokratischen Land sprechen. Israel hat Gewaltenteilung, freie Wahlen und eine frei Presse. Und er Oberste Israelische Gerichtshof hat des öfteren schon Gesetze einer israelischen Regierung kassiert. Wie das auch Karlsruhe bei uns tut.

      Die israelische Bevölkerung zählt zu den kritischsten Begleitern seiner Regierung. Israel ist keine Bananenrepublik die danach trachtet seine Umgebung mit Atomwaffen anzugreifen.
      Es ist die einzige Demokratie im Nahen Osten.

      Dies hat Israel zu keinem Zeitpunkt getan. Dieser Unterton in ihren Zeilen ist manipulativ und populistisch.

      Gegenstand der Diskussion ist auch nicht das literarische Wirken von Grass.

      Und wenn sie in ihrer Stellungnahme „die plumpe Keule des Antisemitismus Vorwurfs als Reflex des Historischen“ sehen, dann eben bedienen Sie selbst diesen Reflex in dem sie ihn zitieren.

      Auch die Bundesregierung äußert sich totz der guten und freundschaftlichen Beziehungen zu Israel punktuell kritisch. Das hat jedoch nichts damit zu tun, daß die Beziehungen zwischen Berlin und Jerusalem als gut zu bezeichnen sind.

      Lassen sie mich abschließend noch anmerken, daß Sie wahrscheinlich zu unbedeutend sind, als daß sich das israelische Innenministerium mit Ihnen befassen würde . Insofern weiß ich nicht ob ihrer provokativen Bitte entsprochen wird.

      Wenn Sie es dennoch wissen möchten, können Sie es ausprobieren. EL AL hat einen Early Bird Tarif für 299 EUR FRA-TLV-FRA bei zwei täglichen Flügen nach Israel. So könnten sie mit LY 358 ab Frankfurt einreisen und, falls Sie abgeschoben werden mit LY 357 am nächsten Tag wieder zurückreisen. Tickets können sie bei mir unter http://www.israel-entdecken.de buchen.

      P.S. Es bereitet mir ein mulmiges Gefühl, daß Sie Lehrer für Geschichte sind.

  • Huebi

    Meine bescheidene Meinung zu dem Thema ist

    1) Das Gedicht ist nicht antisemitisch, offensichtlich ist das Wort mittlerweile nicht mehr allen geläufig

    2) Quasi-Zensur und Bombardement durch die gelenkten Bomberflotte der Presse: Ist Israel ein demokratischer Staat oder eine Diktatur? Ich bin wahrlich enttäuscht über das Verhalten der Regierung und ich glaube, die Mehrheit der Israelis auch.

    Empfehlung: Wer bedarfsorientiert in den Rückspiegel sieht so weit, wie er braucht, um krude alte Tatsachen aus dem Rückspiegel so abzumischen, um daraus die Kritik des gegenwärtig Gesagten zu beschmutzen und dann noch das längst tote 3. Reich auferstehen lässt, der hat keine Zukunft.

  • Serenita

    Hm, Israel macht gewiss auch Fehler, wie alle anderen Staaten auch. Würde man jaden beliebigen Staat durchsieben, fände man auch dort größere und kleinere Übel.
    Als ich Grass’s Gedicht gehört hatte, schwankte ich zwischen den Fragen: Ist er Antisemit oder einfach ungerecht?
    Seine Anschuldigungen wirken sehr feindlich.
    Gott segne Israel!

  • RA-Könen

    Ich sehe die Sache ähnlich wie KUBA.

    Wenn man die Fakten wie Holocaust, Iranregime, SS, ect. herausnimmt, kann man denn nicht trotzdem der Ansicht sein, daß auch Israel eine Gefahr für den Frieden darstellt?
    Ich habe als Deutscher Verständnis dafür, daß man sich als Israeli solche Fragen und Kritiken aus unserem Land nicht anhören will, warum ist denn die Ansicht von Grass für Israel so wichtig?
    Es wird schon einige hier auf der Welt geben, die das Handeln der Israelis in einigen Aktionen als negativ bewerten, auch wenn sie die sicherheitspolitischen Probleme des Landes nicht kennen oder vielleicht auch nicht so genau kennen oder auch nur anders bewerten.
    Wir haben in Deutschland aber (eben auch aus der Vergangenheit entwickelt) die vlt auch übertriebene „Arroganz“, uns eine Meinung zu bilden und damit „nicht hinter dem Berg zu halten“.
    Auch Freunde kann und sollte man kritisieren, wenn einem an diesen etwas liegt, zumindest praktiziere ich es so, was aber nicht heisst, daß es dem anderen gefallen muss oder gefällt.
    Ich habe als „Aussenstehender“ eher den Eindruck, Israel fühlt sich ständig unter Druck, sich gegen jede Art von Angriff (sowohl physisch als auch wörtlich) verteidigen zu müssen, z.T. mangels Verständnisses für seine Lage isoliert, aber nicht zum Dialog bereit.
    Einen Dialog begegnet man aber mit Respekt und Achtung vor dem anderen und dessen Meinung, da fängt man m.E. nicht damit an, Andersdenkende schon am Anfang grds. mit Titeln wie „persona non grata“ zu verfolgen.
    So Unterstellungen wie von J. Glaesser sind – wenn man in einen Dialog eintreten will – nicht sonderlich hilfreich ;-).
    M.E. besteht einfach nur Gefahr der gegenseitigen Irritationen, Dialog würde vlt. viel von Missverständnissen und Vorurteilen beheben können, – wenn man denn will -.

  • Dieter Drewnitzki

    ständig wird vergessen, dass die Situation im Nahen Osten auf der gewaltsamen Gründung des Staates Israel auf Kosten von Hunderttausenden aus ihrer Heimat vertriebenen Palästinensern beruht und dass deren Existenzrecht von Israel nicht beachtet wird. Es wurde Zeit, dass endlich einmal Israel darauf hingewiesen wurde, dass es mehr alks nur eine Verpflichtung zur Aussöhnung und zur Wiedergutmachung gegenüber den Palästinensern hat und seine grausame und Menschenverachtende Politik ( und das seit mehr als 60 Jahren) überdenken muss. Und eine Kontrolle der israelischen Atomwaffen ist schon längst dringend notwendig.

  • Doris Riefler

    Das ist ganz schlimm, wenn man anfängt Menschen als geistedskrank, narzistisch abzutun, egal was einer denkt und von sich gibt.

    Leider ist das in Deutschland sehr schlimm und sieht man, dass der Geist der Unterdrückung noch nicht aus unserem Land gewichen ist. Was in deutschen Psychiatrien geschieht, in Pflegeeinrichtungen, in denen ältere Menschen mit Psycho-Pharmaka gequält werden, schreit längst zum Himmel.

    Eine deutsche Bekannte von mir war in der Psychiatrie in Israel. Das ist für mich sehr schlimm, dass es dort so etwas Furchtbares überhaupt gibt.
    Ich wünscht wir könnten uns gegen-
    seitig zu Recht und Gerechtigkeit beistehen, die Medizin als Hilfe nicht
    als Bedrohung erleben.

    Wir alle sollten gelernt haben aus den furchtbarsten Geschehen des Nationalsozialismus, dass wir töten, krank machen, unterdrücken in jeder Form ablehnen. Die Psychiatrie
    ist eine teuflisch, galantere Form davon, die nicht so leicht durschaut werden kann wie die KZ. Leider sind viele Menschen krank deshalb und vorzeitig schon gestorben. Das Leid schreit zum Himmel.

    Die Dinge gehören gerecht beurteilt und die Auskunft nicht von lügernischer Propaganda geholt. Israel wollte damals nicht die Palästinser vertreiben, sie hätten bei ihnen leben und arbeiten können. Wie es auch da gegen Israel ging, informieren Sie sich!

    Es ist für mich zum fassungslos werden, wie deutsche Menschen, die von den Greueltaten wissen, heute statt Öl in die Wunden zu gießen böse Worte, Lügen, Unrecht verbreiten. Natürlich ist Israel nicht fehlerlos, da spricht auch die Bibel eine deutliche Sprache.

    Haben wir allerdings den Mut uns als Brüder und Schwestern in Liebe die Wahrheit ohne Kränkung zu sagen, uns beizustehen.

    Shalom

    Doris Riefler

    Das sollte der Zweck unserer Bemühung sein, Unterdrückte in Freiheit zu versetzen, Recht und Gerechtigkeit zu üben, die Psychiatrien abschaffen.

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