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Witwe von München bittet Zuschauer um eigene Schweigeminute bei Olympia-Eröffnung

26. Juli 2012 · 5 Kommentare · Sport, Terror

Da das Internationale Olympische Komitee sich weigert, den israelischen Sportlern, die während der Spiele in München ermordet wurden, eine Schweigeminute einzuräumen, sollten die Zuschauer der Eröffnungsveranstaltung allein aufstehen, bat die Witwe eines getöteten Sportlers.

„Wenn Ihr glaubt, der 11 ermordeten Sportler sollte gedacht werden, steht spontan für eine Minute auf, wenn der IOC-Präsident mit seiner Rede beginnt.“, bat Ilana Romano, Ehefrau von Yossef Romano, einem Gewichtheber, der beim Attentat getötet wurde.

Die Medien sollten dem Vorbild des NBC-Sportkommentatoren Bob Costas folgen, der versprochen hat, seine eigene Schweigeminute auf Sendung abzuhalten.

„Lasst Eure Mikrofone für eine Minute in Erinnerung an unsere Lieben und zur Verurteilung des Terrors verstummen“, so Romano.

Bei einer Unterschriftenaktion mit der Aufforderung an das IOC, eine Schweigeminute während der Eröffnungszeremonie am Freitag  in Gedenken an den 40. Jahrestag des Attentats abzuhalten, wurden 105.000 Unterschriften aus über 100 Ländern gesammelt. Sie wurde von US-Präsident Barack Obama unterstützt.

(Times of Israel, 25.07.12)

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5 Kommentare bisher ↓

  • Schweigeminute bei Olympia-Eröffnung | Ruhrbarone

    […] Olympiamannschaft durch palästinensische Terroristen in München den Toten zu Gedenken. In einem Blogbeitrag hat nun die Botschaft Israels die Bitte der Witwe von  Yossef Romano weitergeleitet, die Zuschauer […]

  • Axel Steffen

    Von Sportfunktionären im allgemeinen erwartet man ja mittlerweile nichts mehr, aber das von den Londonern und ihren Gästen derartiges Verhalten offen toleriert wird, ist wieder mal nur ein Beweis für die anti-israelische/anti-semitische Einstellung der Engländer!

  • Richard Krauß

    Die Olympischen Spiele sind ein Mega-Business. Da geht es um Umsatz, Ertrag, Markenrechte und Habgier. Da darf nichts stören. So der Eindruck, der sich einem aufdrängt. Es ist absolut unverständlich, warum das IOC eine Gedenkminute ablehnt. Es geht nicht um Menschen, nicht um Erinnerung und nicht um Anteilnahme. Augenscheinlich war der Druck auf das IOC v on verschiedenen Seiten zu groß.

  • krammer blanca

    Es ist mehr als traurig was alles gesieht in München , nun vergleichen wir mit die viele palästinenscher die täglich unter die morden der israelische machthaber sterben !.wenn es soweit geht´s wird die ganze welt in trauer sein , es sind nicht 11 menschen gestorben sondern tausenden die gestorben sind täglich …und die familien viel zu leiden haben . das kann man nicht vergessen
    Aufhören zu töten! jeder mesch hat das recht zu leben .

  • Schweigeminute « grenzgaenge

    […] sich weigert, den israelischen Sportlern, die während der Spiele in München ermordet wurden, eine Schweigeminute einzuräumen, sollten die Zuschauer der Eröffnungsveranstaltung allein aufstehen, bat die Witwe […]

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