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Die Knesset wird „grün“

3. Januar 2014 · Keine Kommentare · Umweltschutz

Simulation der "grünen" Knesset (Foto: Büro des Sprechers der Knesset)Das Projekt „Grüne Knesset“ ist das Prestige-Projekt des Knesset-Sprechers Yuli-Yoel Edelstein. Der Startschuss zum Vorhabens, das vom Generaldirektor der Knesset, Ronen Plott, geleitet wird, fiel am 1. Januar 2014 im Negev-Saal. Ziel des mehrjährigen Projekts ist die Umwandlung der Knesset in ein Regierungsgebäude, das sich dem Gedanken der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit verpflichtet fühlt.

An der Umsetzung sind viele Menschen beteiligt: Knesset-Abgeordnete, Mitarbeiter, das Grüne Forum der Knesset, Umwelt- und soziale Organisationen und die Bürger des Staates Israel, die ihre Meinung zur Knesset – ihrem Regierungsgebäude – äußern können.

Anfang 2014 wird die erste Phase des Projekts eingeleitet, die in den Jahren 2014 und 2015 umgesetzt werden soll. In dieser Phase geht es hauptsächlich um 12 einzelne Projekte mit den Schwerpunkten Energie und Wasser. Unter anderem beinhaltet diese Phase die Errichtung eines 4.500 Quadratmeter-großen Solarfeldes für nachhaltige Strom-Erzeugung. Hunderte Glühbirnen werden außerdem gegen LED-Leuchten ausgetauscht und die Klimaanlagen gewechselt. Die Computer werden automatisch am Ende des Arbeitstages heruntergefahren. Außerdem werden Wassereinsparungen vorgenommen, unter anderem durch die Entsalzung des Wassers der Klimaanlage und der Wiederverwendung dieses Wassers zur Bewässerung und zu anderen Zwecken.

Ungefähr sieben Millionen Schekel (knapp 1,5 Millionen Euro) werden in der ersten Phase investiert. Die Knesset hat die Wirtschaftlichkeit der Pläne untersucht und rechnet damit, dass diese sich in durchschnittlich fünf Jahren rentiert haben werden. Die Projekte werden außerdem den CO2-Ausstoß der Knesset verringern und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Die jährlichen Einsparungen werden auf eine Millionen Schekel geschätzt. Dieser Betrag wird zum einen in einen „Grünen Fond“ geleitet, der der Weiterführung der Projekte und der Finanzierung zusätzlicher Initiativen dient. Zum anderen kommt es den Mitarbeitern zugute, wie das auf der ganzen Welt in solchen Fällen üblich ist.

(Pressestelle der Regierung, 1.1.2014)

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