Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Israelische und deutsche Forscher entschlüsseln wie Melanome Metastasen bilden

23. August 2016 · deutsch-israelische Beziehungen, Medizin

Krebszelle (Foto: jscreationzs)

Krebszelle (Foto: jscreationzs)

Eine wegweisende Entdeckung ist einem Team von israelischen und deutschen Wissenschaftlern gelungen. Sie haben nach eigenen Angaben herausgefunden, wie Hautkrebs-Melanome Metastasen bilden, und wie sich die Streuung aufhalten lässt.

„Unsere Studie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Heilung der tödlichsten Hautkrebsart,“ erklärte die Leiterin des Teams, Dr. Carmit Levy von der Universität Tel Aviv. „Wir hoffen, dass unsere Entdeckungen dabei helfen werden, Melanome in eine ungefährliche, leicht zu behandelnde Erkrankung zu verwandeln.“

Melanome gelten als die aggressivste Form des Hautkrebses. Nach Angaben der Skin Cancer Foundation führen sie alle 52 Minuten zum Tod eines Menschen. Sie beginnen in den Pigmentzellen und nehmen häufig die Form dunkler Leberflecke an. Sobald der Krebs sich von der äußeren Hautschicht weiter in tiefere Schichten ausbreitet und die Blutgefäße erreicht, kann er tödlich werden. Die Krebszellen streuen über den Blutkreislauf zu lebenswichtigen Organen wie Gehirn, Lungen, Leber und Knochen. [Ganzer Artikel →]

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Nach Israel mit dem Working-Holiday-Visum

11. Juli 2016 · Gesellschaft, Vermischtes

working holidaySeit Februar dieses Jahres gilt zwischen Israel und Deutschland das Abkommen zum Working-Holiday-Visum. Es soll jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ermöglichen, das jeweils andere Land und seine Kultur kennenzulernen und die Beziehungen zwischen den Gesellschaften zu stärken.

Das Visum bietet eine ideale Möglichkeit, den zauberhaften Ort namens Israel zu besuchen und seine offene, warmherzige und gastfreundliche Gesellschaft kennenzulernen.

Junge Menschen sind eingeladen, in Israel zu reisen und zu arbeiten und so nicht nur die israelische Kultur kennenzulernen, sondern auch den Israelis die eigene Kultur näherzubringen.

Mehr Informationen unter: www.workingholiday.org.il

 

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Palästinensischer Terror und muslimische Scheinheiligkeit: Ein offener Brief einer muslimischen Frau

6. Juli 2016 · Terror

von Nadiya Al-Noor

nadiya al-noor

Nadiya Al-Noor

Während Millionen Kinder am Morgen des 30. Juni aus dem Bett aufstanden, aufgeregt wegen der Sommerferien, tat ein Kind dies nicht. Ein junges israelisches Mädchen, die 13-jährige Hallel Yaffe Ariel, wurde in ihrem eigenen Bett von einem 17 Jahre alten palästinensischen Terroristen brutal ermordet. Er brach in ihr Haus ein und erstach sie. Ein weiteres Leben, das sinnloser Gewalt zum Opfer fiel. Eine weitere arme Seele, die zu früh aus dieser Welt gerissen wurde. Aber wenige Muslime auf dieser Welt werden ihren Tod betrauern, denn sie war eine israelische Jüdin. [Ganzer Artikel →]

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Ein spannendes Match – Präsident Rivlin sieht Deutschlandspiel mit Spielern von Beitar Jerusalem und Bnei Sachnin

27. Juni 2016 · Sport

Public Viewing beim Präsidenten (Foto: Mark Neiman/GPO)

Public Viewing beim Präsidenten (Foto: Mark Neiman/GP

Staatspräsident Reuven Rivlin hat das Achtelfinalspiel der Fußballeuropameisterschaft zwischen Deutschland und der Slowakei am Sonntag gemeinsam mit etwa fünfzig Spielern der Jugendmannschaften von Beitar Jerusalem und Bnei Sachnin geschaut.

Die Fans beider Vereine gelten als verfeindet, die Vereine selbst konkurrieren jedoch nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch um die „Fußballehrenmedaille“, die jährlich für besonderes Engagement gegen Gewalt und Rassismus im israelischen Fußball, sowie gesellschaftlichen, moralischen und pädagogischen Einsatz vergeben wird.

„Herr Präsident, für wen sind Sie?“, war selbstredend die erste Frage der Jugendlichen an Rivlin. „In Israel oder bei der EM?“, fragte der zurück. „In Israel bin ich natürlich für Beitar Jerusalem, bei der EM bin ich nicht sicher. Kämet Ihr morgen, würde ich sofort sagen, England“, fuhr er fort.

In seiner kurzen Ansprache sagte der Staatspräsident: „Ich freue mich, euch, Beitar Jerusalem und Bnei Sachnin, hier begrüßen zu können. Für euch, Beitar, ist das hier im Haus des Präsidenten ein Heimspiel, und euch, die geehrte Gastmannschaft aus Sachnin, die im Ramadan hierhergekommen ist, wünschen wir Ramadan karim. Ihr beweist, dass Fußball ein Kampf ist, aber kein Krieg. Fußball ist der Wunsch zu gewinnen und etwas zu erreichen, aber nicht um jeden Preis. Man muss immer gewinnen, der Sieg ist im Fußball nicht einfach nur wichtig, sondern er ist das einzig wichtige, etwas wichtigeres gibt es nicht.“

(Arutz Sheva, 26.6.2016)

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Ärzte und Spione: Gemeinsam für ein syrisches Mädchen

11. April 2016 · Syrien

Syrisches Mädchen im Rambam-Krankenhaus (Foto: Rambam)

Syrisches Mädchen im Rambam-Krankenhaus (Foto: Rambam)

Bereits seit Beginn des blutigen Bürgerkrieges in Syrien hat Israel seine Krankenhäuser für die Behandlung syrischer Verwundeter geöffnet. Um das Leben einer Fünfjährigen zu retten, haben israelische Ärzte nun gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden Neuland betreten.

Das Mädchen wurde vor wenigen Wochen schwer verwundet ins Rambam-Krankenhaus in Haifa eingeliefert, nachdem es in ein Feuergefecht geraten war. Kurz bevor die kleine Patientin als geheilt entlassen werden sollte, fanden die Ärzte heraus, dass sie an Krebs litt und weigerten sich daraufhin, sie zu entlassen, ohne zuvor ihre neuentdeckte Erkrankung behandelt zu haben. Die Sicherheitsbehörden stimmten einer Verlängerung des Aufenthaltes zu. [Ganzer Artikel →]

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Anstachelung zum Mord durch die Palästinensische Autonomiebehörde

31. März 2016 · Palästinenser, Terror

Offizielle Facebook-Seite der Fatah mit Einladung zur Feier anlässlich des 38. Todestags der Märtyrer ("Shahide") von Dalal Mughrabi (Foto: Palestinian Media Watch)

Offizielle Facebook-Seite der Fatah mit Einladung zur Feier anlässlich des 38. Todestags der Märtyrer („Shahide“) von Dalal Mughrabi (Foto: Palestinian Media Watch)

Die systematische Aufwiegelung zum Mord an Israelis, angeführt durch offizielle Stellen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), verstärkt sich weiter.

Im März „feierten“ die PA und die Fatah-Bewegung den Jahrestag des Küstenstraßen-Massakers, bei dem 38 Israelis kaltblütig ermordet wurden, unter ihnen 13 Kinder.

Am 11. März 1978 tötete eine Gruppe von Terroristen der Fatah-Bewegung unter Führung der Terroristin Dalal Mughrabi erst die US-amerikanische Touristin Gail Rubin und überfiel anschließend einen Bus mit Ausflüglern. Die Passagiere wurden rücksichtslos ermordet.

In den vergangenen Tagen wurde des Ereignisses mit großen öffentlichen Feiern im Gebiet der PA gedacht und als herausragendes Beispiel für weiblichen palästinensischen Heldenmut dargestellt. [Ganzer Artikel →]

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Ansturm auf Arabisch-sprachige Facebook-Seite des Außenministeriums – wegen Kochrezept

24. März 2016 · Gesellschaft

Auf der Facebook-Seite des Außenministeriums ist man an virtuelle Konfrontationen mit Palästinensern zu staatlichen und

Tscholent (By Gilabrand - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18251907)

Tscholent (By Gilabrand – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18251907)

sicherheitspolitischen Themen gewohnt, aber in dieser Woche entstand dort ein Streit aus einem völlig anderen Grund: einem Rezept für Chamin. Chamin ist ein Eintopfgericht, das meist am Schabbat gegessen wird. Die Rezepte variieren je nachdem, woher die Familien ursprünglich kommen. Europäische Juden nennen das Gericht Tscholent.

Am Wochenende wurde auf der Facebook-Seite des Außenministeriums auf Arabisch ein Post mit dem Titel veröffentlicht „Israel spricht Arabisch“, ein Post der ein jüdisch-irakisches Rezept für Chamin vorstellt. In dem Post wurde beschrieben, dass das Rezept Teil des Erbes darstellt, das die irakischen Juden mit ins Land gebracht haben, und dass viele Familien immer noch nach dem Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde, kochen bis es schließlich als Mittagessen an Schabbat wieder auftaucht.

Der Post, in dem das Rezept auftauchte, versammelte tausende Likes, 2.400 geteilte Inhalte und ca. 200.000 Videoansichten und hunderte von Kommentaren. Ein Teil der Kommentatoren bat mit Begeisterung um die Veröffentlichung einer zusätzlichen Facebook-Seite, die sich einzig und allein mit jüdischem und israelischem Essen befasst, das die Völker der Region einander näher bringt. Die irakischen Nutzer lobten die irakischen Juden und ihre reiche Küche; ein Teil von ihnen drückte sogar Sehnsucht nach den Juden aus, die aus dem Land entwurzelt wurden und drückten ihre Hoffnung aus, dass sie eines Tages zurückkehren würden.

Aber die palästinensischen Fans der Seite waren weniger zufrieden. Sie argumentierten gegen die Iraker, die Israel unterstützten und ein Teil bediente sich einer scheußlichen Bildsprache etwa, dass Israelis in dem Rezept das Blut palästinensischer Kinder vermengen würden.

Das Außenministerium erklärte, dass Beiträge auf Arabisch in den Kommunikationskanälen und in der Öffentlichkeitsarbeit des Außenministeriums sehr viele positive Reaktionen zu Israel bei den irakischen Nutzern hervorrufen würden. Fast eine Millionen Nutzer aus der arabischen Welt folgen der Seite. Die meisten von ihnen aus Ägypten, aber nicht wenige von ihnen kommen aus dem Irak.

(Israel Hayom, 21.3.2016)

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Konservierung von Spenderorganen könnte möglich werden

8. März 2016 · Wissenschaft

Nach jahrzehntelangen Forschungen glauben Wissenschaftler, dass ein Durchbruch bei der Konservierung von Spenderorganen kurz bevor steht. Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben eine mögliche Lösung für das Problem der Beschädigung der Organe durch Eiskristalle entdeckt.

Ein Spenderherz oder eine Lunge ist derzeit nur für sechs Stunden nach ihrer Entnahme lebensfähig, bevor sich ihr Zustand verschlechtert und die Spende unmöglich wird. Bauchspeicheldrüse und Leber überstehen zwölf Stunden und eine Niere muss innerhalb von 30 Stunden verpflanzt werden.

Prof. Ido Braslavsky (Foto: Dr. Amir Bein)

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EU fordert von den Palästinensern mehr Transparenz und Demokratie. Ein Kommentar.

4. März 2016 · EU, Kommentar, Palästinenser

Kommentar von Rogel Rachman

Im Rahmen des jährlichen Hilfspakets der EU für die Palästinenser, hat die Europäische Komission am vergangenen Dienstag (1.3.2016) eine Zahlung von 170,5 Millionen Euro direkt an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) sowie weitere 82 Millionen Euro an die UN-Organisation United Nations Relief and Works Agency in the Near East (UNRWA) bekanntgegeben. Eine weitere Zahlung soll Ende des Jahres folgen.

Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, sagte in einer Stellungnahme, dass die EU von der PA fordere, dass sie „transparenter, demokratischer und verantwortlicher“ werden müsse, um „Seite an Seite, in Frieden und Sicherheit, mit dem Staat Israel und anderen Nachbarn zu leben“.

Diese Forderung im Zusammenhang mit dem Hilfspaket ist sehr zu begrüßen und zu unterstützen.

Dass allerdings die Abermillionen an Hilfsgeldern an die Palästinenser in den vergangenen Dekaden nicht für die auferlegten Zwecke verwendet wurden, ist angesichts der perspektivlosen Situation der Menschen und des desolaten Zustands der Infrastruktur in den palästinensisch kontrollierten Gebieten unübersehbar. Die politischen Eliten der Fatah und Hamas schwimmen derweil im Luxus.

Auch nicht alle durch COGAT (Coordinator of Government Activities in the Territories) nach Gaza transportierten Güter erreichen die Menschen im Gaza-Streifen. Die Baumaterialien werden beispielsweise statt für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens für den Bau von Terrortunneln zweckentfremdet.

Dass die EU das Hilfspaket nun mit einer deutlichen Forderung an die PA in Verbindung bringt, ist ein gutes Zeichen. Das Geld sollte nachweisbar in ökonomische und zivile Förderung fließen. Es sollte die Werte der Toleranz und Gewaltlosigkeit fördern, nicht die Verherrlichung und die Finanzierung von Terrorismus.

In ihrem Kommentar „Wo landen die Hilfsgelder?“ stellte Israels stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely bereits im Januar dieses Jahres fest:
„Jahrelang haben die hochrangigsten Persönlichkeiten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) den Terrorismus unterstützt, gebilligt und verherrlicht. >> Jeder Tropfen Blut, der in Jerusalem vergossen wurde <<, so sagte Präsident Mahmud Abbas vergangenen September im palästinensischen Fernsehen, >> ist heiliges Blut, so lange es für Allah war. << Zahllose palästinensische Offizielle und das öffentliche Fernsehen haben wiederholt den Mord an Juden gepriesen. (…)“. Zum vollständigen Kommentar.

Wenn Europa tatsächlich eine ernstzunehmende Friedensperspektive für Israel und die Palästinenser schaffen will, so muss sie einen Riegel vor palästinensische Hetze, Terrorförderung, Korruption und Misswirtschaft schieben und dafür sorgen, dass sich die Palästinenser endlich dazu durchringen, Schritt für Schritt einen funktionierenden Staat aufzubauen.

Jedoch ist auch eine Überprüfung der UNRWA vonnöten, nicht nur hinsichtlich der internationalen Hilfsgelder, sondern auch hinsichtlich ihrer Agenda als eine Institution, die das palästinensische Flüchtlingsproblem lösen, und nicht aufrecht erhalten soll.

Auch ist der fragwürdige Mißbrauch von UNRWA-Strukturen durch die Hamas problematisch. Die Hamas missbraucht nachweislich Gebäude des UNRWA im Gaza-Streifen. Vertreter der UNRWA bestätigten, dass Raketen in ihren Schulen gefunden wurden. UNRWA-Mitarbeiter streuen nachweislich antisemitische Hetze in den sozialen Medien, die UNRWA unterstützt politisierte Projekte zum vollständigen „Rückkehrrecht“ von – nach ihrer Zählung – fünf Millionen palästinensischen Flüchtlingen in das Kernland Israels.
Dies würde nicht nur die demografische Zerstörung des einzigen jüdischen Staates bedeuten, sondern es widerspricht allen internationalen Initiativen für eine Zweistaatenlösung, der sich auch Israel als einzige Alternative für einen Frieden verpflichtet sieht.

Israel hat sich in seiner Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 dem Frieden mit seinen Nachbarn verpflichtet: „(…) Wir strecken allen Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und auf gute Nachbarschaft entgegen und appellieren an sie, mit dem in seinem Lande selbständig gewordenen jüdischen Volke in gegenseitiger Hilfe zusammenzuarbeiten. Der Staat Israel ist bereit, seinen Anteil an der gemeinsamen Anstrengung, den ganzen Vorderen Orient zu entwickeln, beizutragen. (…)“.

Und Israel strebt weiterhin eine Zweistaatenlösung mit zwei Nationalstaaten für zwei Völker an.

Dass es im israelisch-palästinensischen Konflikt allerdings nicht nur um territoriale Probleme geht, hat die palästinensische Seite angesichts aller bisherigen abgelehnten Friedensinitiativen unter Beweis gestellt. Auch nach dem vollständigen Rückzug Israels aus dem Gaza-Streifen im Jahr 2005 haben sich die Palästinenser für die Hamas, also für den bewaffneten Kampf gegen Israels Existenz, und nicht für den Aufbau eines funktionierenden Gesellschafts- und Regierungswesens entschieden.

Ein palästinensischer Staat kann jedoch nicht durch Terror, nicht durch internationale Gremien und Druck auf Israel von außen, sondern nur durch direkte Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern entstehen.
Dabei ist Schritt für Schritt von den Palästinensern unter Beweis zu stellen, dass sie dazu bereit sind, davon abzurücken, ein von Terrororganisationen und -regimen bis an die Zähne bewaffnetes „judenreines“ Palästina zu erzwingen, ohne jegliche Konzessionen an den Frieden machen zu müssen.

Dass die EU sich dazu durchgerungen hat, nicht nur einseitige Forderungen an Israel zu richten, ist insofern begrüßenswert.

Bleibt die Frage, wie zukünftig die Kontrollmechanismen der EU funktionieren werden, und welches die Konsequenzen sein werden, sollten die Millionen an Hilfsgeldern weiterhin in Misswirtschaft, Korruption, Terrorförderung und Erziehung zu einem ewigen Konflikt statt zum Frieden eingesetzt werden.

Die Europäische Union trägt die Verantwortung dafür, dass das Geld nur für legitime Zwecke und die Förderung von lebens- und friedensbejahenden Werten eingesetzt wird. Sie schuldet dies den terrorgeplagten Israelis, sie schulden es der Zukunft der palästinensischen Kinder und vor allem schulden sie es den europäischen Steuerzahlern.


Rogel Rachman leitet seit August 2014 die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel.

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Kampf gegen Konventionen – Transgender in der israelischen Armee

3. März 2016 · Armee

Als Liam Rubin zum Militärdienst eingezogen wurde, dachte er, dass er in große Schlachten ziehen würde. Aber er dachte nicht, dass der größte Kampf von allen, ein privater Kampf sein würde – der Kampf um seine Identität.

Liam Rubin in Armeeuniform (Foto: Facebook)

Liam Rubin in Armeeuniform (Foto: Facebook)

Liam Rubin (20) wurde als Linoi in einer religiösen Familie mit zehn Familienmitgliedern in Rishon Lezion geboren. Seinen Berichten nach, spürte er bereits im Alter von vier Jahren, dass er im falschen Körper geboren wurde. „In diesem Alter sagte ich meiner Familie, dass ich ein Sohn bin“, erzählte er seinen Freunden. „Schon mit sechs Jahren bat ich darum, dass man mich in der männlichen und nicht in der weiblichen Form anspricht. Meine Mutter stimmte zu, aber der Rest interessierte sich nicht dafür.“ Trotz der Schwierigkeit seiner Familie dies anzunehmen, lehnte Rubin es ab „Mädchensachen anzuziehen“, er kürzte sein Haar und in den Schulpausen spielte er mit den Jungen. „Aber als ich in das Bataillon aufgenommen wurde und in eine andere Gesellschaft kam, wollte ich dass man mich annimmt, und so unterdrückte ich meinen Wunsch ein Mann zu sein und verhielt mich der Norm entsprechend“, berichtete er Freunden. „In derselben Zeit wandte ich mich von der Religion ab. Es gab Nächte in denen ich mit mir alleine da saß und auf Gott wütend war – warum hast du mich so erschaffen? Ich widersprach allem was mit Glauben zu tun hat, weil ich zwischen ihm und dem Zustand in dem ich mich befand eine Verbindung herstellte.“ [Ganzer Artikel →]

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