Botschaft des Staates Israel in Berlin

Offizieller Blog

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Ausländer dürfen nicht mehr nach Israel einreisen

19. März 2020 · Allgemein

Einwohnerbehörde, 18. März 2020

Nach den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums wird Ausländern ab heute die Einreise nach Israel nicht mehr gestattet, selbst wenn sie nachgewiesen haben, dass sie sich bei ihrer Ankunft in Heimquarantäne begeben können.

Nach zweiwöchigen Einreisebeschränkungen für alle Ausländer, die keine Staatsbürger oder Einwohner Israels sind, hat das Gesundheitsministerium empfohlen, die Einreisebeschränkungen auszuweiten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

In Anbetracht dessen und gemäß den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums wurde beschlossen, dass Ausländern, die keine israelischen Staatsbürger sind und keine israelische Staatsbürgerschaft besitzen oder keinen israelischen Wohnsitz haben, ab heute die Einreise nach Israel nicht mehr gestattet wird.

Diese Maßnahme wird sofort nach ihrer Veröffentlichung wirksam und gilt für alle internationalen Grenzübergänge.

Informationen und Updates zum Coronavirus finden Sie unter https://www.gov.il/en/General/corona_official

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COVID-19: Änderung der Arbeitsweise der Konsularabteilung

11. März 2020 · Allgemein

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus und im Zuge der Maßnahmen, die der Staat Israel getroffen hat, ändert sich die Arbeitsweise der Konsularabteilung wie folgt (Stand 30.3.2020):

1. Die Konsularabteilung empfängt grundsätzlich keine Besucher – außer in Notfällen und auch dann nur bei vorheriger telefonischer Absprache.

Aus diesem Grund wurde die Möglichkeit der elektronischen Terminvereinbarung von der Website entfernt.

2. Anträge für Touristen-Visa werden nicht bearbeitet. Alle anderen Visaanträge werden ausschließlich postalisch beantwortet und nur bei gleichzeitiger Verpflichtung des Antragstellers zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne. Das Formular dafür kann hier heruntergeladen werden.

3. Es ist möglich, den Großteil der konsularischen Dienstleistungen für israelische Staatsbürger postalisch abzuwickeln, wie auf unserer Website in den verschiedenen Bereichen beschrieben. Bei Vorgängen, für die eine persönliche Anwesenheit zwingend ist, und die auf Grund eines Notfalls nicht verschoben werden können, muss vorab telefonisch ein Termin vereinbart werden.

4. Notarielle Beglaubigungen können mit Hilfe privater Notare erledigt werden und mit einer Apostille verifiziert werden. In dringenden Fällen, bei denen dies nicht möglich ist, muss vorab telefonisch ein Termin in der Konsularabteilung vereinbart werden.

5. Die Konsularabteilung kann unter folgenden E-Mail-Adressen kontaktiert werden:

Israelische Staatsangehörige: consul-asst2@berlin.mfa.gov.il

Nicht-israelische Staatsangehörige: consular1@berlin.mfa.gov.il

Wir haben die telefonischen Sprechzeiten erweitert:

Montag bis Donnerstag: 10-13 Uhr und 14-15 Uhr

Tel. 030-89045511

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

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Einzigartiges Untergrundsystem neben der Klagemauer entdeckt

22. Mai 2020 · Allgemein

Ausgrabungs- und Konservierungsarbeiten des Untergrundsystems
(Foto:  Shai Halevi / Israelische Altertumsbehörde)

Am Dienstag (19.05.) haben die Israelische Altertumsbehörde (IAA) und die Western Wall Heritage Foundation neue und beeindruckende archäologische Funde unter der Empfangshalle der Tunnel der Klagemauer entdeckt. Das ist das erste Mal, dass solch ein System in der Nähe der Klagemauer gefunden wurde.

Archäologen stehen vor neuen Fragen, die diese mysteriöse Entdeckung mit sich bringt: Warum haben Menschen vor 2000 Jahren solche enormen Bemühungen und Ressourcen in den Bau dieses beeindruckenden Untergrundsystems investiert, während ihr Leben in ihren Häusern über dem Erdboden stattfand? 

Das System wurde während Ausgrabungen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) im “Beit Straus” Komplex unter der Eingangshalle der Tunnel der Klagemauer entdeckt. Die Ausgrabungsstätte wurde vor etwa einem Jahr als Teil einer neuen Tour erneuert. Forscher nehmen an, dass der Komplex von Bewohnern Jerusalems während der Frühen Römischen Periode vor der Zerstörung Jerusalems und des Zweiten Tempels genutzt wurde.

Das System ist unter dem Mosaikboden eines rund 1400 Jahre alten byzantinischen Bauwerks entdeckt worden. Es besteht aus einem offenen Hof und zwei unterirdischen Räumen, die direkt in den Felsen gehauen und mit Treppen miteinander verbunden wurden.

Dr. Barak Monnickendam-Givon und Tehila Sadiel, Ausgrabungsleiter der IAA, sagten: “Das ist ein einzigartiger Fund. Das ist das erste Mal, dass ein unterirdisches System gefunden wurde, dass an die Klagemauer grenzt. Man muss verstehen, dass es vor 2000 Jahren in Jerusalem üblich war, wie auch heute, aus Stein zu bauen. Die Frage ist, warum solche Bemühungen und Ressourcen investiert wurden, Untergrundräume in den harten Felsen zu hauen? Das Reichtum an Funden dieser Ausgrabung beleuchtet das tägliche Leben der Bewohner der alten Stadt. Unter anderem fanden wir Kochgefäße, Öllampen sowie Krüge zum Aufbewahren von Weizen, Gerste oder Olivenöl und Fragmente von Qalal – einem großen Steinbassin, welches benutzt wurde, um Wasser zu halten, was in Verbindung mit jüdischen Praktiken ritueller Reinheit steht.”

(Sprecher der Israelischen Altertumsbehörde, 19.05.2020)

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Antrittsrede von Außenminister Ashkenazi

19. Mai 2020 · Allgemein

Außenminister Gabi Ashkenazi bei der Zeremonie
(Foto: Außenministerium des Staates Israel)

Gabi Ashkenazi wurde am Sonntag (17.05.) als Außenminister des Staates Israel vereidigt. Bei der Zeremonie, die am Montag (18.05.) im Außenministerium stattfand, hielt Außenminister Ashkenazi die folgende Antrittsrede:

„Geehrter Minister Israel Katz, Generaldirektor Yuval Rotem, geehrte

Direktion des Außenministeriums, israelische Botschafter weltweit und Mitarbeiter des Außenministeriums.

Heute trete ich mein Amt als Außenminister des Staates Israel an und werde dabei von einer Mission begleitet. Ich übernehme das Amt mit großer Achtung und Verantwortung während einer der kompliziertesten Zeiten in Israel sowie internationaler und regionaler Beziehungen. Ich habe unserem Land mein Leben lang gedient und ich habe mehr gewonnen als ich gegeben habe. 

Auf dem Weg zu dieser Zeremonie habe ich mich hochachtungsvoll vor dem Denkmal für die Mitarbeiter des Außenministeriums verbeugt, die während ihrer Amtszeit gefallen sind. Jeden Tag erinnern wir uns daran, was die Kosten unserer Unabhängigkeit sind, die wir weiterhin jeden Tag tragen, selbst heute.

Ich habe meine Armeeuniform in einen Anzug getauscht, aber die Mission bleibt dieselbe – dem Staat Israel und seinen Bürgern zu dienen. Es gibt jene, deren Aufgabe es ist, Israel bewaffnet zu verteidigen, einschließlich im Geheimdienst. Es ist unsere Pflicht, jede mögliche Maßnahme der Kriegsprävention zu treffen und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen aufzuhalten. Im letzteren Fall sind wir führend.

Es ist die Verpflichtung eines Landes, welches seine Kinder entsendet, um Einsätze an den Grenzen und darüber hinaus auszuführen, sicherzustellen, dass alles dafür getan wird, um Krieg zu verhindern und Möglichkeiten des Friedens näherzubringen.

Das Außenministerium ist ein integraler Teil der nationalen Sicherheitsinfrastruktur des Staates Israel. Mitglieder des diplomatischen Korps sind seine ‚Krieger ohne Uniform’. 

*****

Das Außenministerium und seine Mitarbeiter waren in der vordersten Reihe der Bemühungen Israels, die weltweite Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Israelische Diplomaten stellten sicher, dass unsere Botschaften offen blieben, und führten ihre Arbeit zugunsten der Bürger Israels aus, selbst unter großen Herausforderung in Asien, Europa und Nordamerika, selbst wenn sie selbst dem Virus ausgesetzt oder mit dem Virus infiziert waren.

Diplomatische Beziehungen, die über viele Jahre etabliert wurden, vereinfachten die Rückführung Tausender Israelis aus allen Ecken der Welt; sie leisteten einen wichtigen Beitrag der Sicherstellung medizinischer Ausrüstung und trugen zur Versorgung mit wertvollen Information über Handlungs- und Austrittsstrategien anderer Länder bei. Während dieser Zeit vernachlässigten die Mitarbeiter des Außenministeriums ihre Kernaufgaben nicht, sondern arbeiteten weiter daran, die israelischen Beziehungen zu stärken. 

Meine Wertschätzung und tiefe Dankbarkeit gilt jeder einzelnen Person, die sich an dieser wichtigen nationalen Aufgabe beteiligt hat.

Das Coronavirus ist eine globale Herausforderung, aber es gibt uns im Außenministerium auch die Möglichkeit, Israels Fähigkeiten und Leistungen im Kampf gegen das Virus zu präsentieren.

****

Während die Welt aus der Coronavirus-Krise aussteigt, besteht unsere Aufgabe darin, unseren Dialog, Einsatz und diverse Beziehungen mit Ländern aus aller Welt zu erneuern und zu vertiefen.

Wir stehen vor wichtigen regionalen Möglichkeiten, wie Präsident Trumps Friedensinitiative, welche ich als einen wichtigen Meilenstein ansehe.

Präsident Trump hat uns eine historische Möglichkeit aufgezeigt, die Zukunft des Staates Israel und seine Grenzen für kommende Jahrzehnte zu formen. Die USA sind Israels engster Verbündeter und wichtigster Freund. Ich möchte der amerikanischen Administration dafür danken, dass sie entschieden an der Seite Israels steht, um das Atomwaffenprojekt des Iran einzudämmen und die Etablierung an unseren Grenzen zu verhindern.

Die diplomatischen Bemühungen, die iranische Bedrohung zu stoppen, waren und bleiben unsere wichtigste Mission. Wir müssen weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Mittel im diplomatischen Bereich in Verbindung mit dem Verteidigungsbereich nutzen.

So wie militärische Stärke, ist Frieden mit unseren Nachbarn ein strategisches Asset, welches wir beibehalten müssen. 

Ich bin Teil der Generation, die im Yom-Kippur-Krieg kämpfte. Ich kenne den Preis des Krieges und verstehe den Wert des Friedens.

Ich sehe große Notwendigkeit in der Verstärkung unserer strategischen Verbindungen mit Ländern, mit denen wir Frieden haben, Ägypten und Jordanien. Sie sind Verbündete allergrößter Bedeutung in Hinsicht auf regionale Herausforderungen. Parallel dazu werde ich daran arbeiten, Beziehungen und Kooperationen mit weiteren Ländern der Region voranzutreiben, um die strategische Position des Staates Israel zu sichern.

Israelische Diplomaten sind in über 100 Botschaften und Missionen in der ganzen Welt tätig – von Asien über Afrika bis Lateinamerika.

Ich freue mich darauf, unsere wichtigen Beziehungen mit Moskau zu vertiefen und einen bedeutsamen Dialog mit unseren Verbündeten in Europa fortzusetzen, um unsere Beziehungen zu entwickeln und in Bezug auf viele internationale Herausforderungen zu kooperieren. Israel und Europa sind wichtige Partner, und ich bin sicher, dass wir unsere Beziehungen fruchtbar und nützlich für beide Seiten machen können.

Ich hoffe auf eine Stärkung der wichtigen wirtschaftlichen Kollaborationen Israels mit Ländern aus der ganzen Welt, sowie in den Bereichen High-Tech, Wissenschaft, Landwirtschaft usw.

***

Ich möchte dem aus dem Amt scheidenden Minister, meinem Freund Israel Katz, für seine Arbeit und seinen Beitrag zu den Außenbeziehungen des Staates Israel während einer komplexen und sensiblen Phase danken. Wir kennen uns seit vielen Jahren und ich weiß, wie sehr er seiner Aufgabe verpflichtet war, sich für Israel in der Welt einzusetzen. 

Ich wünsche ihm viel Glück bei seiner anspruchsvollen Rolle als Finanzminister.

****

Geehrte Mitarbeiter des Außenministeriums,

Jahrzehnte des Kommandos haben mir beigebracht, dass ein Offizier niemals allein marschiert.

Ihre einzigartigen Erfahrungen und angesammeltes professionelles Wissen spielt eine entscheidende Rolle, die Außenbeziehungen des Staates Israel voranzutreiben.

Sie alle haben signifikant zur Stärke und Sicherheit des Staates Israel beigetragen. Ich sehe es als meine Pflicht an, dem Außenministerium und seinen Mitarbeitern erforderliche Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die wachsenden Bedrohungen, denen Israel gegenüber steht, zu bewältigen und die verfügbaren Möglichkeiten wahrzunehmen. Zusammen stellen wir uns den einzigartigen Herausforderungen.

Ich bin stolz auf Sie und ich bin erfreut, das Außenministerium zu leiten.

Lassen Sie unsere Taten für uns sprechen.”

(Außenministerium des Staates Israel, 18.05.2020)

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Israel hat eine neue Regierung

18. Mai 2020 · Allgemein

Vereidigung der Regierung (Foto: Knesset)

Am Sonntag (17.05.) wurde die 35. Regierung des Staates Israel in der Knesset in Jerusalem vereidigt. Das Vertrauensvotum in die neue Regierung wurde mit 73 Stimmen und 46 Gegen-Stimmen angenommen.

Gemäß dem Koalitionsvertrag zwischen HaLikud und Kachol Lavan wird Benjamin Netanyahu in den ersten 18 Monaten der Amtszeit der Regierung als Premierminister amtieren, während Benny Gantz als stellvertretender Premierminister und Verteidigungsminister fungieren wird. Für die zweite Hälfte der Amtszeit der Regierung wird Benny Gantz das Amt des Premierministers übernehmen, während Benjamin Netanyahu als stellvertretender Premierminister fungieren wird.

Benjamin Netanyahu sagte: „Dies ist ein wichtiger Tag für den Staat Israel. Wir haben beschlossen, eine Einheitsregierung zu bilden und eine vierte Wahl zu vermeiden… ich bin sicher, dass wir gut zusammenarbeiten werden in dieser neuen Regierung, die allen Bürgern Israels dienen wird.“

Die Knesset besteht aus 36 Ministern plus 16 Stellvertretern.

Außenminister Gabi Ashkenazi

Gabi Ashkenazi von der Partei Kachol Lavan wird Außenminister der Einheitsregierung. Ashkenazi studierte Politikwissenschaften und Management in Haifa und Harvard. 1972 trat er in die Verteidigungsstreitkräfte des Staates Israel ein und von 2007 bis 2011 war er Generalstabschef.

Staatspräsident Reuven Rivlin twitterte nach der Vereidigung:

„Die neue Regierung Israels wurde vereidigt. Hoffen wir, dass die 35. Regierung allen unseren Bürgern dient und die Herausforderungen, vor denen wir stehen, erfolgreich angeht. Minister – tragen Sie die Verantwortung, die Sie übernommen haben, mit Demut. Das ganze Volk schaut auf Sie.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas gratulierten der neuen Regierung bereits auf Twitter.

(Knesset, 17.05.2020 / Außenministerium des Staates Israel, 18.05.2020)

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Premierminister Netanyahu trifft US-Außenminister Mike Pompeo

14. Mai 2020 · Allgemein

Premierminister Netanyahu mit US-
Außenminister Mike Pompeo
(Foto: GPO/Kobi Gideon)

Premierminister Benjamin Netanyahu traf am Mittwoch, (13.05.) in der Residenz des Premierministers in Jerusalem mit US-Außenminister Mike Pompeo zusammen. Es folgen die Ausführungen des Premierministers zu Beginn des Treffens: 

„Willkommen in Jerusalem. 

Dieser Besuch erfolgt einige Tage nach dem Verlust Ihres Vaters Wayne. Ich möchte Ihnen das Beileid meiner Familie gegenüber Ihrer Familie und des israelischen Volkes Ihnen gegenüber aussprechen. Ich muss sagen, dass wir, wenn wir über Ihren Vater lesen, die Werte erkennen, die er Ihnen mitgegeben hat und die in allem, was Sie tun, so sichtbar sind. Bitte nehmen Sie daher unser Beileid entgegen. 

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass dies Ihr erster Auslandsbesuch seit langer Zeit ist, den Sie für sechs Stunden nach Israel unternehmen. Ich denke, dies ist ein Beweis für die Stärke unseres Bündnisses und die Stärke des Engagements von Präsident Trump für den Staat Israel und die Stärke Ihres Engagements für den Staat Israel und auch für unser Bündnis. Auch dafür möchte ich Ihnen danken. 

Wir haben viel zu besprechen. Das erste ist die Epidemie. Die Corona-Epidemie ist etwas, das die ganze Welt, unsere beiden Länder und alle anderen herausfordert. Wir möchten über die Stärkung unserer Zusammenarbeit, unserer Partnerschaften im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie sprechen. 

Die zweite Sache ist, dass unsere Region von etwas anderem heimgesucht wird, nämlich von der unaufhörlichen iranischen Aggression und dem iranischen Terror. Ich möchte meine Wertschätzung für die starke Position zum Ausdruck bringen, die der Präsident und Sie und die Regierung gegenüber dem Iran eingenommen haben. Erstens, durch den Rückzug aus dem gefährlichen Iran-Deal. Zweitens, indem den Meistern des iranischen Terrors die Stirn geboten wird. Drittens, indem das Waffenembargo gegen den Iran, der nicht eine Minute lang seine aggressiven Pläne und seine aggressiven Aktionen gegen Amerikaner, Israelis und alle anderen in der Region aufgegeben hat, weiter verfolgt und fortgesetzt wird. 

Ich möchte unsere Wertschätzung dafür zum Ausdruck bringen und auch darüber diskutieren, wie wir in unserer Partnerschaft die Aggression des Iran im Nahen Osten, in Syrien und überall sonst bekämpfen und ihr entgegentreten und sie zurückdrängen können. 

Der dritte Punkt ist, dass wir morgen (14. Mai, Anm. d. Red.) eine Regierung der nationalen Einheit bilden werden. Ich denke, dass dies eine Gelegenheit ist, Frieden und Sicherheit auf der Grundlage der Vereinbarungen zu fördern, die ich mit Präsident Trump bei meinem letzten Besuch in Washington im Januar getroffen habe. 

Dies alles sind gewaltige Herausforderungen und Chancen, und wir können damit umgehen, weil wir eine so starke Verbindung haben, die das Bündnis zwischen Israel und den Vereinigten Staaten auszeichnet. Das ist offensichtlich für uns, aber ich denke auch für viele andere Länder, die sich umsehen. Es gibt ein untrennbares Band von Werten und Interessen, das dieses Bündnis zusammenhält, das aber auch dafür gesorgt hat, dass es immer weiter wächst und wächst und wächst. Es war noch nie so stark wie heute. 

Morgen (14. Mai, Anm. d. Red.) sind 72 Jahre vergangen seit Präsident Truman den jungen Staate Israel anerkannt hat, und es sind auch zwei Jahre vergangen seit eine weitere historische Entscheidung getroffen wurde, die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Präsident Trump. Ich denke, dass dies die großartige Partnerschaft widerspiegelt, die wir haben, die Freundschaft, die wir haben, die große Sympathie, die das israelische Volk und das amerikanische Volk füreinander empfinden. 

Ihre Reise zu dieser Zeit ist ein kraftvoller Ausdruck dessen, und ich möchte Sie in diesem Geiste in Jerusalem willkommen heißen.

(Amt des Premierministers, 13.05.2020)

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55 Jahre einzigartige Beziehungen #IL55DE

14. Mai 2020 · Allgemein

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der DIG

Am 12. Mai 2020 begingen Deutschland und Israel das 55. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Aufgrund der aktuellen Herausforderungen durch das Corona-Virus fanden zahlreiche Initiativen vor allem digital unter dem Hashtag #IL55DE statt, um dieses Jubiläum und Israels 72. Unabhängigkeitstag am 14. Mai zu würdigen. Ein besonderes, von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) initiiertes Highlight waren die bundesweit gehissten Israelfahnen in deutschen Partnerstädten israelischer Gemeinden.

Wir sagen Danke und Toda Raba!

Präsident Steinmeier und Präsident Rivlin begingen das historische Datum statt mit einem Besuch in einem gemeinsamen Telefonat über die bilateralen Beziehungen und den Wunsch, diese noch weiter auszubauen.

Zum offiziellen Programm der beiden Botschaften gehörte neben der gemeinsamen Presseerklärung  und dem zu Jahresbeginn durchgeführten Logo-Wettbewerb  ein Gespräch der Botschafter beider Länder, Jeremy Issacharoff und Dr. Susanne Wasum-Rainer, über Geschichte und Gegenwart der Beziehungen und aktuelle Themen in Politik und Gesellschaft. Ihr Gespräch wurde von Journalist und Historiker David Witzthum moderiert und ist auch jetzt noch online verfügbar.

Im aktuellen Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. (DIG) (zu bestellen HIER)  findet sich zudem ein Namensbeitrag der beiden Gesandten an den Botschaften beider Länder, Georg Enzweiler, Gesandter der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland im Staat Israel, und Aaron Sagui, Gesandter der Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland.

Würdigungen der deutsch-israelischen Beziehungen gab es auch von Außenminister Maas, zahlreichen Politikern und Parteien-Vertretern auf Bundestags-, Landtags- und Kommunalebene sowie von deutsch-israelischen Freundschaftsvereinen und jüdischen Organisationen.

Wir freuen uns über die rege Solidarität und Freundschaft, die uns direkt und in den sozialen Medien anlässlich des 55. bilateralen Jubiläums und des 72. Unabhängigkeitstages Israels in diesen Tagen erreichen.

Auch wenn dieses Jahr wohl keine Delegationsbesuche, keine Jugend-, Schul- und Sportbegegnungen, kein direkter Austausch aus kulturellem, wissenschaftlichem und zivilem Bereich oder gar touristische Reisen ins andere Land mehr möglich sein werden, so wissen wir vor allem die kreativen, gemeinschaftlichen und digitalen Gesten der Verbundenheit mit uns und Ihren israelischen Freunden und Partnern zu schätzen. Toda raba!

Vor allem danken wir den Bürgermeistern und Stadtverwaltungen, die die DIG-Initiative aufgriffen, die Israelfahne anlässlich #IL55DE und #Israel72 zu hissen, herzlich für dieses wunderbare Zeichen der Freundschaft mit Israel und Ihren Partnerstädten. Mit dabei waren u.a. Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, Frankfurt / Main, Nürnberg, Mülheim, Monheim, Freiberg, Wuppertal, Nordhausen, Münster, Kassel, Speyer, Hagen/Westphalen, Recklinghausen, Remscheid, Solingen und Dormagen.

Es bleibt uns nun viel Spaß mit dem zum Jubiläum kreierten Israelquiz des AJC, dem Jubiläumsvideo der deutschen Botschaft in Tel Aviv und dem Ersten Virtuellen Israeltag von I Like Israel e.V. zu wünschen.

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Präsident Rivlin und Bundespräsident Steinmeier würdigen 55 Jahre diplomatische Beziehungen

13. Mai 2020 · Allgemein

Staatspräsident Reuven Rivlin (Archivbild: GPO/Mark Neiman)

Staatspräsident Reuven Rivlin sprach am Dienstag (12.05.) mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezüglich des 55. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland.

„Wegen der Coronavirus-Pandemie begehen wir das 55. Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen unseren Ländern leider leise und in Distanz, aber trotz allem vergessen wir nicht, dass die bilateralen Beziehungen in den letzten Jahren sogar noch enger geworden sind. Die Kooperation zwischen den Ländern betrifft alle Lebensbereiche, von Informationsaustausch und Anti-Terrorismus bis hin zu Wissenschaft, Technologie und dem Gesundheitswesen, welches nun in den Vordergrund gerät, da wir uns mit dem Coronavirus auseinandersetzen.”

Staatspräsident Rivlin äußerte seine Trauer über die vielen Menschenleben, die das Coronavirus in Deutschland gekostet habe. Er äußerte die Hoffnung, dass Steinmeier seinen Staatsbesuch so schnell wie möglich nachholen könne.

Bundespräsident Steinmeier sagte: „Deutschland und Israel, Deutsche und Israelis haben einen weiten Weg zurückgelegt, seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 55 Jahren. In dieser Zeit sind über dem furchtbaren, dem vermeintlich ewig trennenden Abgrund der Shoah zahlreiche Brücken und Verbindungen in eine bessere, gemeinsame Zukunft entstanden. Wir haben allen Anlass, dieses von Menschen beider Länder geschaffene Wunder zu feiern. Gerne wäre ich dafür wie geplant nach Israel gereist. Diesen Besuch hole ich nach, sobald es die Umstände erlauben.“

(Amt des Staatspräsidenten, 12.05.2020)

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55. Jubiläum der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

11. Mai 2020 · Allgemein

Gemeinsame Pressemitteilung der israelischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Botschaft in Israel

Am 12. Mai 1965 haben der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland  diplomatische Beziehungen aufgenommen.

In den 55 Jahren, die seitdem vergangen sind, haben sich diese besonderen Beziehungen auf allen Ebenen entwickelt. Entstanden ist eine Freundschaft und Partnerschaft, die auf gemeinsamen Interessen und Werten beruht. Die engen Verbindungen spiegeln sich in allen Lebensbereichen wider: Politik, Sicherheit, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft.

Die Stärken unserer Beziehungen sind gerade in der Corona-Krise besonders zum Tragen gekommen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, israelische und deutsche Staatsbürger bei Rückholflügen zurück in ihre Länder zu bringen. Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickelt. Unsere Regierungen haben sich eng ausgetauscht zu den bestmöglichen Ansätzen im Umgang mit Corona und dem Wiederaufbau nach Überwindung der akuten Gesundheitskrise und tun dies weiter.

Um den Jahrestag zu würdigen, haben wir – die israelische Botschaft in Berlin und die deutsche Botschaft in Tel Aviv – zwei gemeinsame Projekte initiiert:

  • Ein offizielles Logo für das Jubiläumsjahr wurde in einem gemeinsamen Wettbewerb ausgewählt. Es wurde von den Designerinnen Ann-Katrin Giesen und Tabea Stoehr aus Deutschland entworfen.

Am Dienstag, 12.5.2020, sprechen Botschafterin Susanne Wasum-Rainer und Botschafter Jeremy Issacharoff über die Beziehungen unserer Länder, moderiert von dem Journalisten und Historiker David Witzthum. Das Gespräch wird auf den Facebook-Kanälen der israelischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Tel Aviv übertragen.

Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, zum Jubiläum: „In den vergangenen 55 Jahren ist es den beiden Ländern gelungen, ein ganz besonderes Netzwerk aus Beziehungen und Brücken zu flechten, die zwischen Israelis und Deutschen verbinden und deren Ziel es ist, eine gemeinsame Zukunft für beide Gesellschaften zu schaffen. Die Aufnahme der Beziehungen zwischen den Staaten war ein historisches Ereignis, denn es geschah nur 20 Jahre nach dem Holocaust. Ich werte dies als eine Botschaft der Inspiration und der Hoffnung für die Generationen der Zukunft. Die fortgesetzte Pflege dieser Beziehungen ist die Garantie dafür, dass die Geschichte nicht die Gegenwart und Zukunft definiert.“

Die deutsche Botschafterin in Israel, Susanne Wasum-Rainer: „Erst vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, und das Menschheitsverbrechen der Shoa wurde der ganzen Welt offenbar. Dass unsere Länder nur 20 Jahre später diplomatische Beziehungen miteinander aufgenommen haben, verdanken wir dem Mut  politischer Führungspersönlichkeiten unserer beiden Länder und der Großherzigkeit vieler Menschen. Die deutsche Verantwortung für die Vergangenheit bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Beziehungen. Gleichzeitig blicken wir gemeinsam in die Zukunft – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und vielen anderen Bereichen entstehen mit jedem Tag immer engere Bindungen unserer Gesellschaften. “

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Israel investiert 60 Millionen US $ in Forschung und Entwicklung, um Medikamente und einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln

5. Mai 2020 · Allgemein

Premierminister Benjamin Netanyahu (GPO/ Kobi Gideon)

Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs konzentrierte sich auf die Verbesserung der internationalen Bemühungen zur Entwicklung von Lösungen für den Umgang mit dem Coronavirus, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs und der Entwicklung von Medikamenten und Ausrüstung für Patienten lag.

Premierminister Benjamin Netanyahu hat am Montag, 4. Mai 2020, auf persönliche Einladung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an der Konferenz der Staats- und Regierungschefs zum Umgang mit dem Coronavirus teilgenommen. Es folgen die Ausführungen des Premierministers: „Grüße an Sie alle aus Jerusalem. Die Bekämpfung der globalen Pandemie erfordert eine globale Partnerschaft. Deshalb möchte ich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen meine Anerkennung dafür aussprechen, dass sie Länder aus der ganzen Welt zusammengebracht hat, um das Coronavirus zu bekämpfen.  Israel ist, wie alle Länder, stark davon betroffen. Glücklicherweise sind unsere Opferzahlen bisher relativ gering. Dies ist das Ergebnis frühzeitiger Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit, fortschrittlicher Technologien zur Lokalisierung der Infizierten, erstklassiger medizinischer Fachkräfte und einer disziplinierten Bevölkerung, die sich weitgehend an die von unserer Regierung beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen hielt. Aber wie wir alle wissen, ist die Corona-Epidemie noch lange nicht vorbei. Wir sind bestenfalls erst am Ende des Anfangs angelangt. Und wie alle Länder versucht Israel jetzt, die richtige Balance zu finden zwischen dem Schutz der Gesundheit unserer Bürger durch die Verhinderung eines weiteren Infektionsanstiegs und der Ermöglichung der Wiedereröffnung unserer Wirtschaft. Aber letztlich müssen wir alle gemeinsam an der Verbesserung der Diagnostik, der Beschleunigung der Therapien und letztlich an der Entwicklung eines Impfstoffs arbeiten, um sowohl die öffentliche Gesundheit als auch den nationalen Wohlstand zu sichern. Ich bin zuversichtlich, dass Israels führende Forschungseinrichtungen, seine weltweit anerkannten Wissenschaftler und unsere einzigartige Innovationskultur uns in die Lage versetzen können, eine wichtige Rolle bei der Förderung von Lösungen an allen drei Fronten zu spielen. Deshalb sagt Israel heute sechzig Millionen Dollar für diese Bemühungen zu. Wir hoffen, dass wir mit anderen Ländern zusammenarbeiten werden, um unsere einzigartigen Fähigkeiten zu nutzen und Lösungen zum Nutzen aller zu finden.“

 Im Mittelpunkt des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs stand die Verbesserung der internationalen Bemühungen zur Entwicklung von Lösungen für den Umgang mit dem Coronavirus, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs und der Entwicklung von Medikamenten und Ausrüstung für Patienten lag. Führende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, hochrangige Beamte internationaler Organisationen und des Gates-Fonds und andere nahmen daran teil (siehe unten). Die Staats- und Regierungschefs erörterten die weltweiten Bemühungen zu diesem Thema, um die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Suche nach medizinischen Hilfsmitteln im Kampf gegen das Coronavirus zu fördern. Unter den teilnehmenden Regierungschefs und Ministern waren unter anderem der französische Präsident Emanuel Macron, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der japanische Premierminister Shinzo Abe, der kanadische Premierminister Justin Trudeau, der italienische Premierminister Giuseppe Conte, der spanische Premierminister Pedro Sanchez, der britische Premierminister Boris Johnson, der australische Premierminister Scott Morrison, der jordanische König Abdullah II, der omanische Gesundheitsminister Dr. Ahmed Al-Saidi, der saudiarabische Gesundheitsminister Dr. Tawfiq bin Fawzan Al-Rabiah, UN-Generalsekretär Antonio Guterres und Klaus Schwab, Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums. 

(Mitteilung des Medienberaters des Premierministers, 4.5.2020) 

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Präsident Rivlin zum 72. Unabhängigkeitstag

28. April 2020 · Allgemein

Anlässlich des 72. Unabhängigkeitstags Israels (Yom Haatzmaut) schickte Staatspräsident Reuven Rivlin Grüße an die jüdischen Gemeinden weltweit:

„Brüder und Schwestern in jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt, Freunde und Unterstützer Israels, fröhlichen Unabhängigkeitstag!

Staatspräsident Reuven Rivlin

חַג הָעַצְמָאוּת שָׂמַח!

Auch wenn die diesjährigen Feierlichkeiten anders als sonst sein mögen, kein Virus kann uns davon abhalten das Wunder des jüdischen und demokratischen Staates Israels zu feiern.

Ich weiß, dass jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt Yom Haatzmaut gemeinsam mit uns feiern.

Und obwohl wir dieses Jahr nicht zusammen sein können, hat uns diese Krise das Gefühl gegeben, mehr als je zuvor, dass wir eine Familie mit einer gemeinsamen Geschichte, gemeinsamen Werten und einem gemeinsamen Schicksal sind. Dies ist nicht das erste Mal, dass wir Yom Haatzmaut in einer Zeit großer Herausforderungen feiern.

Wieder und wieder sind wir großen Gefahren und Bedrohungen ausgesetzt.

Aber die Entschlossenheit und Solidarität unseres Volkes erlaubte uns, jede Herausforderung zu meistern, und der Staat Israel hat nicht nur überlebt, sondern wuchs zu einer starken Demokratie, erbaut einerseits auf unseren alten Traditionen und unserem Start-up-Geist andererseits. Dieselbe Entschlossenheit und Solidarität wird es uns ermöglichen, auch die großen Herausforderungen des Coronaviruses zu meistern. Israelische Start-ups und Forschungszentren leisten bereits wichtige Beiträge zum globalen Kampf gegen die Coronapandemie. Und ich weiß, dass der Staat Israel und das Volk Israel noch stärker aus dieser Krise hervorgehen werden. Ich freue mich mit euch allen nächstes Jahr in Jerusalem zu feiern. Frohen 72. Unabhängigkeitstag!“

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“Nationale Notstandsregierung” gebildet

23. April 2020 · Allgemein

Am Montag (20.04.) haben Premierminister Benjamin Netanyahu (Likud) und Vorsitzender der Knesset und ehemaliger Stabschef der IDF, Benny Gantz (Kachol Lavan), eine Vereinbarung für eine “nationale Notstandsregierung” unterzeichnet.

Die große Koalition besteht aus zwei Blöcken: den rechtspolitischen und religösen Parteien und dem Mitte-links-Bündnis von Kachol Lavan und der Arbeiterpartei Avodah. Die Regierung ist auf drei Jahre angelegt. Für das Amt des Premierministers ist eine Rotation vorgesehen. Die ersten 18 Monate amtiert Benjamin Netanyahu als Premierminister, anschließend Benny Gantz. 


(Botschaft des Staates Israel, 23.04.2020)

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