Botschaft des Staates Israel in Berlin

Offizieller Blog

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„Israel ist nicht schuld am Antisemitismus”

22. Februar 2017 · Allgemein

Von Alan M. Dershowitz

In einem jüngsten Brief an die New York Times argumentiert Roderick Balfour, der aktuelle Earl of Balfour,  dass es Israels Schuld sei, dass es einen „wachsenden Antisemitismus auf der Welt“ gibt. Balfour, ein Nachkomme von Arthur Balfour, dem britischen Außenminister, der die Balfour-Erklärung vor hundert Jahren verfasste, schrieb folgendes: „Die zunehmende Unfähigkeit Israels, sich mit der Verfassung der Palästinenser zu befassen, zudem  die Ausdehnung der jüdischen Siedlungen in arabisches Territorium, sind wichtige Faktoren für den wachsenden Antisemitismus auf der ganzen Welt. “ Er argumentierte weiter, dass Ministerpräsident Benjamin Netanyahu „es den Millionen von Juden in der Welt schuldet“, die unter dem Antisemitismus leiden, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen.

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Die Israelisierung des Antisemitismus

21. Februar 2017 · Antisemitismus

Von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz

Im 21. Jahrhundert ist die im antisemitischen Denken begründete und auf Juden ausgerichtete Kritik an Israel die dominante verbale Form geworden, in der anti-jüdische Ideen artikuliert und verbreitet werden.

Zwischen 2002 und 2012 erhielten die israelische Botschaft in Berlin und der Zentralrat der Juden in Deutschland über 14.000 E-Mails, Briefe, Postkarten und Faxe aus allen Regionen Deutschlands. Da wir dachten, dass uns dieses Material ein Fenster in den modernen deutschen Geist gegenüber Israel liefern könnte, führten wir eine Untersuchung dieser Zuschriften durch und stellten fest, dass die überwiegende Mehrheit mit Kritik an der Politik Israels begann, sich aber sofort zu antisemitischen Angriffen verschlechterte. Wir nennen dieses Phänomen die „Israelisierung des Antisemitismus“.

Kommentare auf der Facebook-Seite der Botschaft

 

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Wohnen im „israelischen Viertel“

2. Februar 2017 · deutsch-israelische Beziehungen

Die Stadt Monheim am Rhein, seit 1989 Partnerstadt von Tirat Carmel im Norden Israels,  hat offiziell beschlossen, fünf beieinanderliegende Straßen nach israelischen Orten und Persönlichkeiten zu benennen.

Wie im Amtsblatt der Stadt erklärt wird, sollen in dem Neubaugebiet „Am Waldbeerenweg“ in den kommenden Jahren die „Yitzhak-Rabin-Straße“, die „Hannah-Szenes-Straße“, die „Menachem-Begin-Straße“, die „Tirat-Carmel-Straße“ und die „Henrietta-Szold-Straße“ entstehen.

Bebauungsplan (Quelle: Stadt Monheim am Rhein)

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„Frieden schließen nicht nur Regierungen“

30. Januar 2017 · Bildung, Holocaust

Es begann mit einem Gastbeitrag von Botschafter Yakov Hadas-Handelsman in der Hannoverschen Allgemeinen. „Was ist nur los in Niedersachsen?“ fragte der Botschafter in der Überschrift und nahm damit Bezug auf jüngste anti-israelische und antisemitische Vorfälle in dem Bundesland.

Den negativen Eindruck, den Niedersachsen hinterlassen hatte, wollte der Gymnasiallehrer Jörg Witte vom Alten Gymnasium Oldenburg nicht auf sich sitzen lassen. In einem Brief an den Botschafter berichtete er von dem Israel-Projekt an seiner Schule und lud Hadas-Handelsman zu einem Treffen ein. [Ganzer Artikel →]

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Israel möchte 100 syrische Bürgerkriegswaisen aufnehmen

26. Januar 2017 · Humanitäre Hilfe, Syrien

Screenshot des Berichts von Arutz 10

Israel hat entschieden, 100 syrische Kinder aufzunehmen, die ihre Eltern im syrischen Bürgerkrieg verloren haben. Dies berichtete am Mittwoch der Sender Arutz 10 in seiner Nachrichtensendung unter Berufung auf einen vom Innenministerium verabschiedeten Plan.

Die syrischen Staatsbürger sollen zunächst für drei Monate zentral untergebracht und dann in, vorzugsweise arabischen, Pflegefamilien untergebracht werden. Sie erhalten einen Aufenthaltsstatus als Flüchtling, der jährlich erneuert wird. Bereits nach vier Jahren können die jungen Geflüchteten die israelische Staatsbürgerschaft beantragen. Über einen Familiennachzug für Verwandte ersten Grades wird von Fall zu Fall entschieden werden. [Ganzer Artikel →]

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In Gedenken an Shira

17. Januar 2017 · Gesellschaft, Terror

Shira Tzur, sel.A.

Am 8. Januar 2017 wurden in Jerusalem vier junge Israelis getötet, als ein palästinensischer Attentäter einen Lastwagen in eine Gruppe wartender Soldaten steuerte. Eine der Toten war die 20-jährige Shira Tzur aus Haifa.

Cathrin Shalev, eine gebürtige Deutsche, die in Israel lebt, kennt die Familie von Shira seit Jahrzehnten. Auf ihrer Facebook-Seite beschreibt sie in einem Eintrag die Angst vor dem Schmerz und dem Verlust, den jede israelische Familie kennt, deren Kinder ihren Wehrdienst absolvieren. Bei jedem Opfer, das ohne Vorwarnung aus dem Leben gerissen wird, wird auch die Welt der Familie und Freunde erschüttert. Wir möchten ihren bewegenden Eintrag an dieser Stelle teilen: [Ganzer Artikel →]

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Hamas knackt Soldaten-Handys

12. Januar 2017 · Armee, Hamas

Kontakfoto des Profils „Eliana“

Die Terrororganisation Hamas verschafft sich offenbar gezielt Zugang zu Mobiltelefonen von israelischen Soldaten ein, um Informationen auszuspähen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) melden auf ihrer Website, sie hätten dutzende gefälschter oder gekaperter Profile in sozialen Netzwerken ausgemacht, die dem Zweck dienten, Zugang zu den Soldaten-Handys zu erhalten.

Dabei schrieben die Terroristen häufig als attraktive junge Frauen getarnt junge Soldaten auf Facebook an und freundeten sich mit ihnen online an. Nach einer gewissen Zeit schlugen sie dann vor, ein vorgebliches neues Chat-Programm herunterzuladen, zu dem sie einen Link schickten. Über diesen Link wurde jedoch in Wirklichkeit ein Programm auf das Handy geladen, das der Organisation die Kontrolle über den Apparat ermöglichte. Die Hamas habe Zugang zu den Kontakten, SMS-Nachrichten, der Anrufliste, allen Dateien und Bildern auf dem jeweiligen Telefon, sowie die Möglichkeit, den Apparat und damit auch dessen Besitzer zu orten, die Kamera zu aktivieren und Gespräche mitzuhören.  [Ganzer Artikel →]

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UgaUga verhilft Chinesen zum Kuchen

12. Januar 2017 · Startup

Kind mit UgaUga-Kuchen (Foto: UgaUga)

Vor vier Jahren hat der Israeli Ronen Mechanik, seiner Freundin Piu Piu in China ein Foto des Geburtstagskuchens für seinen sechsjährigen Sohn. Piu Piu war begeistert und fragte nach dem Rezept – allerdings gab es ein Problem: Nicht nur waren die Zutaten in China schwer zu bekommen, auch sind in chinesischen Privatküchen Backöfen die absolute Ausnahme.

Einen Kuchen backen ohne Backofen? Für den früheren Koch Mechanik war das eine reizvolle Aufgabe. Er kaufte einen Reiskocher, das wichtigste Gerät in jeder chinesischen Küche, und experimentierte ein wenig herum. Schließlich schickte er Piu ein Paket mit allen haltbaren Zutaten, sowie einer detaillierten Anleitung. [Ganzer Artikel →]

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Eingravierte Menora und Kreuz in Höhlenwand entdeckt

5. Januar 2017 · Geschichte

Menora (Foto: Sa’ar Ganor, IAA)

Eine seltene Entdeckung machten Wanderer am vergangenen Wochenende (1.1.), die eine alte Wasserzisterne in der Region Schefela erkundeten. An den Kalkstein-Wänden der Zisterne fanden sie unter anderem eine eingravierte siebenarmige Menora und ein Kreuz.

Die Menora besteht aus einer Basis mit drei Füßen und bildet offensichtlich die Menora ab, die zur Zeit des Zweiten Tempels im Tempel in Jerusalem stand. Ein Kreuz war in der Nähe der Menora eingraviert. Eine weitere Gravur, die einem Schlüssel aus dem Altertum ähnelt, wurde auf der anderen Seite der Höhle gefunden, neben anderen, die bislang nicht entschlüsselt werden konnten. [Ganzer Artikel →]

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In eigener Sache zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt

22. Dezember 2016 · In eigener Sache, Terror

Dalia Elyakim (Foto: Facebook)

Botschaften und Konsulate sind die Vertretungen eines Landes im Ausland, sie sind jedoch auch Ansprechpartner für die eigenen Staatsbürger in den jeweiligen Ländern. Wenn, etwa nach Naturkatastrophen oder eben Attentaten, israelische Staatsbürger betroffen sind, werden die israelischen Vertretungen zur Anlaufstelle für Angehörige und andere Betroffene. 

Auch im Fall des Anschlags auf dem Breitscheidplatz begann für die Botschaft und das Konsulat in Berlin eine Arbeit, die niemals zur Routine wird: Angehörige und Freunde kontaktierten uns, weil sie in Sorge um ihre Lieben waren, zu denen sie keinen Kontakt herstellen konnten, gleichzeitig gab es erste Kontakte zu den deutschen Behörden, nachdem bekannt wurde, dass der Israeli Rami Elyakim unter den Verletzten war und seine Frau vermisst wurde.  [Ganzer Artikel →]

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