Botschaft des Staates Israel in Berlin

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Quellensammlung zu Antisemitismus, israelbezogenem Antisemitismus und Antizionismus

6. September 2018 · Antisemitismus

 

 

Quellensammlung zum Thema Antisemitismus

Schwerpunkt:
Israelbezogener Antisemitismus und Antizionismus

 

Definitionen, politische Ansätze,
pädagogische Materialien & Programme,
Institutionen & NGOs, Studien & Literatur

 

Im Zusammenhang mit der aktuell erstarkten Debatte in Deutschland um die Notwendigkeit der Antisemitismusbekämpfung und vor dem Hintergrund der in Qualität und Quantität besorgniserregenden antisemitischen Vorfälle in Deutschland, die auch israelbezogenen Antisemitismus aufweisen, sowie der Einrichtung von Beauftragten für den Kampf gegen Antisemitismus und die antisemitische Boykottbewegung BDS in Bund und Ländern und der auch vom Bundestag anerkannten internationalen Antisemitismus-Definition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance), hat die Botschaft des Staates Israel eine Quellensammlung erstellt, die auf Definitionen, politische Ansätze, Institutionen und NGOs, pädagogische Materialien und Programme, Studien und Literatur hinweist, die sich insbesondere mit israelbezogenem Antisemitismus und Antizionismus befassen.


Zum PDF:

Quellensammlung zu Antisemitismus, israelbezogenem Antisemitismus und Antizionismus_20.5.2019

 

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Diese Quellensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sie dient zur ersten Orientierung, für die weitergehende Recherche und als Materialsammlung zur u.a. pädagogischen Arbeit zu israelbezogenem Antisemitismus und Antizionismus.

Für die Richtigkeit der Inhalte sind die Herausgeber der Webseiten, Programme und Publikationen verantwortlich.

Diese Liste wird bei Bedarf aktualisiert, daher empfiehlt sich eine Verlinkung zu diesem Blogpost statt zum Dokument.

 

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Reaktion des Staates Israel auf den Bericht der Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats vom 18. März 2019

22. März 2019 · Hamas, UN

Jerusalem, 21. März 2019

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Am 18. März 2019 veröffentlichte die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats ihren Bericht bezüglich der Ereignisse an der Grenze zum Gazastreifen.

Eine erste Überprüfung des Berichts gibt Anlass zur Sorge im Hinblick auf die sachliche und rechtliche Analyse der Kommission, ihre Methoden und auf eine klare politische Voreingenommenheit gegenüber Israel.

Viele dieser Mängel waren bereits im ersten Bericht von Februar dieses Jahres zu erkennen. Während Israel noch eine tiefgehende Überprüfung des Berichtes vornimmt, beziehen sich die folgenden Anmerkungen auf die schon jetzt klar ersichtlichen Beobachtungen.

Die Kommission ignoriert Schlüsselfaktoren für die Ereignisse am Grenzzaun, vor allem die eindeutige und dokumentierte Beteiligung der Hamas von Anfang an. Des Weiteren werden  das Wesen und die Ausmaße der gewalttätigen und bewaffneten Attacken und die raele Bedrohung, welche diese für die israelische Zivilbevölkerung und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) darstellen, nicht berücksichtigt.

Die Kommission irrt sich zudem in ihrer rechtlichen Analyse. Weder die rechtliche Position Israels noch die begründete Entscheidung des Obersten Gerichthofes Israels bezüglich der Ereignisse werden richtig eingeschätzt und einbezogen. Die Kommission trifft unfundierte Aussagen und stützt sich auf unverbindliche Quellen.

Auch die Methodik der Kommission ist fehlerhaft, und es zeigt sich, dass sie eindeutig nicht in der Lage oder nicht gewillt ist, sich an international anerkannte Untersuchungsmethoden zu halten. So akzeptiert die Kommission beispielsweise, scheinbar fraglos die von der Hamas bereitgestellten Informationen und nimmt keine eigene Analyse der verschiedenen Quellen und der Ereignisse selbst vor. Gleichzeitig ignoriert die Kommission relevante Informationen, die von Israel im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht wurden. Ebenso versäumt es die Kommission, die israelischen Untersuchungsstrukturen bei Vorwürfen wegen Fehlverhaltens der IDF korrekt zu bewerten.

Die Kommission gibt stattdessen haltlose Behauptungen anderer Parteien unkommentiert wieder. Somit zeigt sie eine völlige Missachtung der Rechtsordnung des Staates Israel.

Diese Versäumnisse führen zu klaren Fehlern, sowohl in Bezug auf den Sachverhalt als auch auf das internationale Recht. Viele der Mängel des Berichtes wurden bereits von unabhängigen Militär- und Rechtsexperten öffentlich dargestellt.

Diese Mängel sind eindeutig eine direkte Folge des Fehlens einschlägiger Erfahrungen der Kommissionsmitglieder. Keines der Mitglieder verfügt über Sachverstand zur Rechtslage innerhalb bewaffneter Konflikte oder über Erfahrung in militärischen und polizeilichen Fragen. Auch besitzt keines der Kommissionsmitglieder eine vorherige Expertise im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und palästinensischen bewaffneten Gruppen, ein Kommissionsmitglied ist sogar Staatsangehöriger eines Landes, welches keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhält.

Die Kommission stellte keine öffentlichen Informationen über die Einbeziehung eines Militärberaters zur Verfügung, beziehungsweise über die Erfahrung oder das Fachwissen eines solchen Beraters, beziehungsweise in welchem Umfang ein solcher Berater eingesetzt wurde. Tatsächlich haben unabhängige Militärexperten, die zuvor ausgesagt und mit der Kommission korrespondiert haben, erklärt, dass die Kommission nicht einmal mit einem Experten für Militärangelegenheiten oder Strafverfolgung gesprochen habe.

Diese Mängel sind auch das Ergebnis einer klaren Voreingenommenheit gegenüber Israel, wie das Mandat zeigt, welches der Kommission vom UN-Menschenrechtsrat erteilt wurde. Das von der Kommission angeordnete Mandat, die „militärischen Angriffe Israels“ auf die „zivilen Proteste“ zu untersuchen, beeinflusste eindeutig die Arbeit der Kommission und wirkte sich direkt auf ihre Ergebnisse aus. Diese Voreingenommenheit spiegelt sich im gesamten Bericht der Kommission wider, in der Zurückweisung der von Israel veröffentlichten Erklärungen und Beweise und in der bedingungslosen Übernahme von Forderungen der Hamas und anderer palästinensischer Gruppen im Gazastreifen.

Am deutlichsten zeigt sich diese Voreingenommenheit in dem absoluten Versagen der Kommission, Empfehlungen bezüglich der Hamas gerichtet auszusprechen. Sie versäumt es, der Hamas zu empfehlen, damit aufzuhören, Frauen, Kinder und andere Personen zur Sabotage des Grenzzauns zu schicken um dort als Schutzschilde für bewaffnete Angriffe zu missbraucht zu werden. Sie versäumt es, der Hamas zu empfehlen, damit aufzuhören, Militante – als Zivilisten getarnt – an den Grenzzaun zu mobilisieren. Sie versäumt es, der Hamas zu empfehlen, damit aufzuhören, explosive Ballons nach Israel zu schicken, als zivile Objekte getarnte Sprengsätze am Grenzzaun zu platzieren, Granaten und andere Sprengstoffe zum Zwecke des Angriffs auf IDF-Kräfte zu liefern.

Wenn die Kommission ernsthaft einen objektiven Bericht hätte vorlegen wollen, der zur Förderung der Menschenrechte und der Sicherheit des Einzelnen beiträgt, hätte die Kommission die Hamas auffordern müssen, im Rahmen dieser Ereignisse Maßnahmen zu ergreifen. Vielmehr wird der Bericht der Kommission nur dazu dienen, den Missbrauch der Zivilbevölkerung durch die Hamas für die Angriffe auf Israel zu fördern und die Gefahr für die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten für den Jahrestag dieser Ereignisse am 30. März 2019 zu erhöhen.  

Aufgrund all dieser dargelegten Mängel ist der Bericht für alle Parteien oder Personen, die eine objektive und professionelle Analyse der Vorgänge am Grenzzaun zum Gazastreifen vornehmen möchten, von geringem Wert.

Trotzdem hat Israel in der Vergangenheit gezeigt, dass es gewillt ist, jegliches Material in Bezug auf sein Vorgehen und individuelle Vorfälle zu sichten und darauf zu reagieren, und dass es aktiv nach solchen Informationen suchte. Auch hier durchsucht Israel den Bericht nach relevanten und glaubwürden Informationen, um diese für einen Erkenntnisprozess zu verwenden und um Ermittlungen in individuellen Vorfällen einzuleiten. Dies ist Teil der fortlaufenden Bemühungen der IDF, stets die eigenen Vorgänge zu beobachten und mögliche Lektionen zu evaluieren sowie Vorwürfen oder dem Verdacht auf Fehlverhalten nachzugehen.

Hierbei muss beachtet werden, dass die IDF ihr Vorgehen überprüft, ohne Berichte von internationalen Organisationen abzuwarten oder sich auf diese zu verlassen.
Wie von den IDF wiederholt festgestellt, wurde der Prozess zur Untersuchung einzelner Vorfälle unmittelbar nach Beginn der Ereignisse Anfang 2018 eingeleitet und bestand lange bevor die Kommission Ende 2018 ihre Arbeit aufnahm. Dies beinhaltete die Bereitstellung von weit über einhundert Vorfällen für Untersuchungen und Ermittlungen, einschließlich einer Reihe von strafrechtlichen Ermittlungen, all dies vor der Veröffentlichung des ersten Berichts im Februar 2019. Wie ebenfalls angemerkt, wird das Vorgehen der IDF sowohl innerhalb der IDF, als auch von anderen staatlichen Stellen ständig überprüft und war in diesem Fall im April 2018 ebenfalls Gegenstand einer Petition beim Obersten Gerichtshof im April 2018.

Der größte Beleg für die schädlichen Auswirkungen dieses Berichts auf den Schutz der Menschenrechte ist der Fakt, dass die Hamas den Bericht öffentlich begrüßt hat. Dies steht in deutlichem Gegensatz zu der substantiellen Kritik, die bereits von unabhängigen Militär- und Rechtsexperten zu diesem Bericht geäußert wurde, und deutet darauf hin, dass die Kommission ihr Mandat zur Förderung der Menschenrechte verfehlt hat.



Weitere Informationen

Informationen, Belege und Hintergründe sowie Israels Position zu den Geschehnissen am Grenzzaun zum Gazastreifen, einschließlich der Ziele und des Vorgehens der Terrororganisation Hamas, des Verhaltens und rechtliche Aspekte des Vorgehens  der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) sowie der Art und Weise der Untersuchung von mutmaßlichem Fehlverhalten finden sich unter:


Gaza Border Events: Questions & Answers

https://www.idf.il/en/minisites/questions-and-answers-concerning-the-violent-riots-and-attacks-occurring-on-the-border-between-gaza-and-israel-during-2018-9/.

The Gaza Border Events – Legal Aspects
https://www.idf.il/en/minisites/questions-and-answers-concerning-the-violent-riots-and-attacks-occurring-on-the-border-between-gaza-and-israel-during-2018-9/gaza-border-events-qa/the-gaza-border-events-legal-aspects/



Dazu empfehlen sich auch die deutschsprachigen Dossiers zur Konfrontationskampagne der Hamas, die im Mai und Juni 2018 von der Botschaft des Staates Israel erstellt wurden:

Hintergrunddossier: Der „Great Return March“ – die Konfrontationskampagne der Hamas gegen Israel (18.5.2018)
https://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/naherostendokumente/HINTERGRUND_GreatReturnMarch_Die_Konfrontationskampagne_der_Hamas_180518.pdf


Hamas-Terror gegen Israel: Die Feuerdrachen (15.6.2018)
https://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/naherostendokumente/Der_Feuerdrachenterror_der_Hamas_Juni_2018.pdf

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LGBTIQ* in Israel

20. Juli 2018 · LGBT

Informationen über die LGBTIQ*-Community in Israel

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Hamas-Terror gegen Israel: Die Feuerdrachen

15. Juni 2018 · Gaza, Hamas, Palästinenser, Sicherheit

Am Grenzzaun des Gaza-Streifens zu Israel haben die Aktivisten der Konfrontationskampagne der Terrororganisation Hamas eine neue Methode des Terrors etabliert – die Feuerdrachen.

Neben brennenden Reifen zur Verschleierung von Anschlägen auf die Sicherheitsinstallationen und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) und von Infiltrationsversuchen auf israelisches Territorium durch bewaffnete Hamas-Kämpfer, wurden vermehrt Drachen und Ballons hergestellt und eingesetzt, die mit immer effektiveren Brand- und Sprengsätzen gegen Israel bestückt waren.

Die Zerstörungskraft dieser Brand- und Sprengsätze wird weithin ignoriert oder unterschätzt.

Der Terror der Hamas zielt auf die Bevölkerung Israels, zu deren Schutz Israel verpflichtet ist und alles unternehmen wird, um den Terror zu bekämpfen.

Lesen Sie hierzu eine kurze Übersicht über den Hintergrund und die Zerstörungskraft der Feuerdrachen der Hamas.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hintergrunddossier: Der „Great Return March“ – die Konfrontationskampagne der Hamas gegen Israel

18. Mai 2018 · Allgemein, Gaza, Hamas, Terror

Hintergrund: Der „Great Return March“
– die Konfrontationskampagne der Hamas gegen Israel
(18.05.2018)

 

 

Seit dem 30. März 2018 hat die Terrororganisation Hamas eine gewaltvolle Konfrontationskampagne unter dem Namen „Great Return March“ von langer Hand geplant und aktiv die Bevölkerung zu Massenprotesten an zahlreichen Stellen des 57 Kilometer langen Sicherheitszaunes zwischen dem  Gaza-Streifen und Israel mobilisiert.

Zudem haben Hamas-Aktivisten zu Infiltrationsversuchen nach Israel, zu Gewalt und Terror und zum Missbrauch der Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde aufgerufen.

Desweiteren haben Randalierer mehrfach den humanitären Übergang Kerem Shalom für Waren und Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen angegriffen, in Brand gesetzt und zerstört.

Die israelischen Verteidungskräfte (IDF) reagieren entsprechend, um die israelische Bevölkerung vor den Angriffen der Terroristen zu schützen und das massenhafte Eindringen von Anhängern der Hamas zu verhindern.

Der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem wird nur als Vorwand für Terror und Gewalt benutzt.

Der eigentliche Anlass für eine nicht nur breit angelegte Konfrontations- sondern auch PR-Kampagne ist das 70. Jubiläum der Gründung Israels.
Das langfristige Ziel des Terrors ist die Zerstörung Israels, da die Hamas dem jüdischen Staat das Existenzrecht aberkennt.

 

In diesem Dossier finden Sie umfangreiche Fakten und Hintergründe sowie zahlreiche weiterführende Verweise.

 

 Zum Inhalt:

  1. Einführung
  2. Was ist der „Great-Return-March”?
  3. Ziel, Vorbereitung, Strategie und Aktivitäten der Hamas
  4. Reaktion der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF)
  5. Jerusalem und der US-Botschaftsumzug als Vorwand
  6. COGAT Hilfslieferungen
  7. Appendix
    A) Der Gaza-Streifen und die Hamas
    B) Hamas-Zitate
    C) Krise in Gaza – der israelische Standpunkt
    D) Stellungnahme Israels zu der UNHRC-Resolution und
    Stellungnahme von Botschafterin Aviva Raz Shechter
    vor dem UNHRC am 18.5.2018
    E) Ein israelischer Reservist berichtet

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Update zur Konfrontationskampagne der Hamas im Gaza-Streifen (6.4.2018)

6. April 2018 · Gaza, Hamas, Palästinenser, Terror

Auch für vergangenen Freitag, den 6. April 2018, kündigte die Hamas eine neue Eskalation der Gewalt an. Durch ihre Kanäle in den sozialen Medien rief sie seit Tagen zuvor Aktivisten dazu auf, Molotow-Cocktails vorzubereiten und Autoreifen zum Verbrennen zu sammeln. Sie rief zusätzlich dazu auf, dass große Menschenmengen zum Grenzzaun marschieren und dass Scharfschützen auf IDF-Soldaten feuern sollten.

Die gegenwärtige Konfrontation am Grenzzaun zwischen Hamas-Kämpfern und Israel, die am  Freitag, den 30. März 2018, begann (- lesen Sie hier den Blogbeitrag vom 31.3.18 – ) und bis zum 15. Mai 2018 andauern soll, ist ein von der Hamas geplanter und initiierter, gewalttätiger Angriff gegen Israel mit dem Ziel, den Zaun zu durchbrechen und israelisches Territorium zu infiltrieren.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung zu den Entwicklungen rund um die Unruhen am 6. April. 

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Palästinensische Tote sind für die Hamas kein Unfall

5. April 2018 · Gaza, Hamas, Palästinenser, Terror

Ein Kommentar von Eli Lake auf bloomberg.com (3. April 2018)

 

Man kann es getrost der Hamas überlassen, aus „nicht gewalttätig“ „gewalttätig“ zu machen.

Dies ist über das vergangene Wochenende passiert, als Tausende Bewohner des Gazastreifens im Rahmen des von ihnen so genannten „Marschs der Rückkehr“ auf den israelischen Grenzübergang zuschwärmten. Nicht nur, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) erklären, über Videoaufnahmen zu verfügen, die zeigen, wie sich Militante mit Molotow-Cocktails und brennenden Reifen unter friedliche Marschierende gemischt haben, auch die Organisatoren dieses zivilen Ungehorsams, die Hamas, haben sich selbst dem Blutvergießen verschrieben.

Wie die Al-Kassam-Brigaden freundlicherweise selbst am Sonntag erklärt haben, waren fünf der 16 bei dem Marsch Getöteten Mitglieder dieser Hamas-Miliz – deren Name sie mit den Kurzstreckenraketen teilt, die ihre Mitglieder auf israelische Städte und Gemeinden schießen. Vielleicht erinnern Sie sich. 2014 waren die Entführung und der Mord an drei israelischen Teenagern Auslöser für den letzten großen Krieg zwischen Israel und der Hamas.

 

Falls jemand damals die Sache noch nicht verstanden hatte, verspricht die Erklärung der Brigade: „Das Blut der reinen Märtyrer wird nicht verschwendet sein. Der Feind wird seinen Preis zahlen, zu einer Zeit und an einem Ort, über die der Widerstand entscheidet.“

All dies bedeutet nicht, dass die Menschen in Gaza nicht unter wirklichen Missständen leiden. Sie werden dreifach blockiert – von Israel im Norden, Ägypten im Süden und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die im vergangenen Jahr versucht hat, den Gazastreifen vom israelischen Stromnetz abzuschneiden. Die Tatsache, dass mindestens 16 Palästinenser bei dem Marsch getötet wurden, verschlimmert dieses Leid noch.

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Zur Konfrontationskampagne der Hamas im Gaza-Streifen (30.3.2018)

31. März 2018 · Gaza, Hamas, Palästinenser, Sicherheit, Terror

Lesen Sie hier den Blogbeitrag Update zur Konfrontationskampagne der Hamas im Gaza-Streifen vom 6. April 2018

 

Die palästinensische Terrororganisation Hamas ist in ihrem Bemühen, Provokationen zu verursachen in der vergangenen Woche mehrmals gewaltsam in israelisches Territorium eingedrungen, u. a. mit Granaten und Messern bewaffnet. Weiterhin gab es Ausschreitungen in Judäa, Samaria, dem Osten Jerusalems und im Grenzgebiet des Gaza-Streifens, bei denen Molotowcocktails und Steine auf israelische Sicherheitskräfte geworfen wurden. Außerdem fand vom 25.-26.3.2018 eine große Militärübung der Hamas statt. 

Parallel dazu hat die Hamas eine gefährliche und intendierte Konfrontation an der Grenze des Gaza-Streifens geplant und finanziert. Ihren offiziellen Kanälen zufolge werden Zeltlager an sechs verschieden Orten entlang der Grenze des Gaza-Streifens aufgebaut und Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, für einen Marsch zur Grenze missbraucht, der das Ziel hat, diese zu durchbrechen. Diese Konfrontationskampagne, die unter dem Namen „Rückkehrmarsch“ geführt wird, begann am Freitagmorgen, den 30.3.2018, und soll bis zum 15.5.2018 andauern.

Die Hamas regiert den Gaza-Streifen seit nunmehr 11 Jahren und legt ihren Schwerpunkt nach wie vor auf Eskalation durch Bewaffnung, den Ausbau von Terrortunneln und die Benutzung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde, anstatt die palästinensische Bevölkerung ausreichend zu versorgen.

Israel wird weiterhin die Versorgung des Gaza-Streifens mit Wasser, Elektrizität und Waren aufrechterhalten. Dasselbe gilt für die Ausreise von Menschen zum Zwecke der medizinischen Behandlung.

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Hilfe für Madou

18. Januar 2018 · In eigener Sache, Medizin

Madou mit seinen Kindern

Es ist eine Geschichte, wie sie so oder so ähnlich immer wieder vorkommt: Ein junger Familienvater verspürt Bauschmerzen und wird von seinem Chef zum Arzt geschickt. Dort erhält er eine erschütternde Diagnose: Er hat Leberkrebs und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sterben, wenn er nicht bald operiert wird. Wenn diese Geschichte sich dann noch im Senegal abspielt, wo die medizinische Versorgung alles andere als gut ist, und es kein soziales Netzt gibt, stehen die Chancen für den Mann schlecht.

Es sei denn, er hat Glück im Unglück: Madou, von dem diese Geschichte handelt, arbeitet seit 10 Jahren an der israelischen Botschaft in Dakar, und sein Chef ist der dortige Leiter der Sicherheit, Roy Rosenberg. Als Madou vom Arzt zurückkommt und ihm von der Diagnose berichtet, kann Rosenberg es nicht fassen: Erst vor vier Jahren hat sein Mitarbeiter seiner damals vierjährige Erstgeborene durch einen Hirntumor verloren, jetzt werden die Frau und weiteren drei kleinen Kinder des Mannes erfahren, dass Madou ebenfalls an Krebs erkrankt ist. [Ganzer Artikel →]

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Teilnahmebedingungen Gewinnspiel #IsraelofLights

25. September 2017 · Allgemein

Veranstalter des Gewinnspiels ist die Botschaft des Staates Israel, Auguste-Viktoria-Str. 74-76, 14193 Berlin, vertreten durch Revital Danker.

Teilnahmeberechtigt sind Personen ab dem 18. Lebensjahr. Im Zweifel obliegt die Nachweispflicht über das Alter dem jeweiligen Teilnehmer.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert der Teilnehmer die Teilnahmebedingungen.

Das Gewinnspiel beginnt am Freitag, 06.10.2017 um 08.00 Uhr und endet am Sonntag, 15.10.2017 um 24.00 Uhr.

Der Gewinn ist ein verlängertes Wochenende (Donnerstag bis Montag) für 1×2 Personen nach Israel, inklusive Flug aus Deutschland und Übernachtungen in Tel Aviv, bzw. Jerusalem. 

Voraussetzung für eine Teilnahme am Gewinnspiel ist es, ein Foto von sich vor dem Truck des Festival of Lights zu veröffentlichen (Selfie), während auf diesem die Werbung für Israel erscheint. Das Foto muss für jeden sichtbar im Gewinnspielzeitraum auf mindestens einem der Social-Media-Kanäle Facebook, Instagram, Twitter mit dem Hashtag #IsraelofLights veröffentlicht werden. 

Für die mit Hashtag #IsraelofLights zum Zweck der Teilnahme am Gewinnspiel veröffentlichen Bilder gilt:

  • Die Bilder müssen urheberrechtsfrei zur Verfügung gestellt werden. Es können keinerlei Gebühren für die Nutzung erhoben werden.
  • Der Teilnehmer bestätigt, dass die eingesendeten Fotos keinerlei Rechte verletzen.
  • Es ist verboten, jegliche Art von realer oder fiktiver Werbung zu zeigen, weder offensichtlich noch versteckt (z.B. Bewerbung von Produkten, Marken, Namen, Logos oder wiedererkennbaren Bildern, Texten o.ä.).
  • Mit der Einsendung der Bilder erklärt der Teilnehmer seine Zustimmung, dass diese rechtefrei und unbegrenzt für Werbe- und Promotionsaktivitäten vom FESTIVAL OF LIGHTS und der Botschaft des Staates Israel in Berlin genutzt werden dürfen, z.B. für Presseveröffentlichungen, PR-Aktivitäten für die Kampagne, Online-Bewerbung oder Online-Artikel und die Nutzung in den sozialen Medien. Es können keine Gebühren erhoben werden.
  • Der Einsender des Bildes stimmt zu, dass die Fotos ohne Nennung der Urhebernamen verwendet werden dürfen.Der Gewinner wird aus allen Veröffentlichungen mit dem Hashtag #IsraelofLights durch die Mitarbeiter der Botschaft des Staates Israel unter Berücksichtigung der Anzahl von „Likes/Gefällt mir“ der jeweiligen Bilder ausgelost.

 

Der Gewinner wird auf der Facebook-Seite Israel in Deutschland, bei Instagram und Twitter am 17.10.2017 öffentlich bekannt gemacht.

Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 72 Stunden nach Gewinnveröffentlichung per Nachricht an einen der oben angebenen Social-Media-Kanäle der Botschaft oder per E-Mail an botschaft@israel.de melden, so verfällt der Gewinnanspruch.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anspruch auf Barzahlung, Auszahlung in Sachwerten oder Tausch eines Gewinnes besteht nicht. Der Preis ist nicht übertragbar!

 

Ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Botschaft des Staates Israel, des israelischen Verkehrsbüros Berlin und der Zander und Partner GmbH sowie deren Angehörige.

 
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram, Facebook oder Twitter und wird von diesen weder gesponsert, unterstützt noch organisiert.

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