Botschaft des Staates Israel in Berlin

Offizieller Blog

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In Gedenken an Shira

17. Januar 2017 · Gesellschaft, Terror

Shira Tzur, sel.A.

Am 8. Januar 2017 wurden in Jerusalem vier junge Israelis getötet, als ein palästinensischer Attentäter einen Lastwagen in eine Gruppe wartender Soldaten steuerte. Eine der Toten war die 20-jährige Shira Tzur aus Haifa.

Cathrin Shalev, eine gebürtige Deutsche, die in Israel lebt, kennt die Familie von Shira seit Jahrzehnten. Auf ihrer Facebook-Seite beschreibt sie in einem Eintrag die Angst vor dem Schmerz und dem Verlust, den jede israelische Familie kennt, deren Kinder ihren Wehrdienst absolvieren. Bei jedem Opfer, das ohne Vorwarnung aus dem Leben gerissen wird, wird auch die Welt der Familie und Freunde erschüttert. Wir möchten ihren bewegenden Eintrag an dieser Stelle teilen: [Ganzer Artikel →]

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Hamas knackt Soldaten-Handys

12. Januar 2017 · Armee, Hamas

Kontakfoto des Profils „Eliana“

Die Terrororganisation Hamas verschafft sich offenbar gezielt Zugang zu Mobiltelefonen von israelischen Soldaten ein, um Informationen auszuspähen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) melden auf ihrer Website, sie hätten dutzende gefälschter oder gekaperter Profile in sozialen Netzwerken ausgemacht, die dem Zweck dienten, Zugang zu den Soldaten-Handys zu erhalten.

Dabei schrieben die Terroristen häufig als attraktive junge Frauen getarnt junge Soldaten auf Facebook an und freundeten sich mit ihnen online an. Nach einer gewissen Zeit schlugen sie dann vor, ein vorgebliches neues Chat-Programm herunterzuladen, zu dem sie einen Link schickten. Über diesen Link wurde jedoch in Wirklichkeit ein Programm auf das Handy geladen, das der Organisation die Kontrolle über den Apparat ermöglichte. Die Hamas habe Zugang zu den Kontakten, SMS-Nachrichten, der Anrufliste, allen Dateien und Bildern auf dem jeweiligen Telefon, sowie die Möglichkeit, den Apparat und damit auch dessen Besitzer zu orten, die Kamera zu aktivieren und Gespräche mitzuhören.  [Ganzer Artikel →]

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UgaUga verhilft Chinesen zum Kuchen

12. Januar 2017 · Startup

Kind mit UgaUga-Kuchen (Foto: UgaUga)

Vor vier Jahren hat der Israeli Ronen Mechanik, seiner Freundin Piu Piu in China ein Foto des Geburtstagskuchens für seinen sechsjährigen Sohn. Piu Piu war begeistert und fragte nach dem Rezept – allerdings gab es ein Problem: Nicht nur waren die Zutaten in China schwer zu bekommen, auch sind in chinesischen Privatküchen Backöfen die absolute Ausnahme.

Einen Kuchen backen ohne Backofen? Für den früheren Koch Mechanik war das eine reizvolle Aufgabe. Er kaufte einen Reiskocher, das wichtigste Gerät in jeder chinesischen Küche, und experimentierte ein wenig herum. Schließlich schickte er Piu ein Paket mit allen haltbaren Zutaten, sowie einer detaillierten Anleitung. [Ganzer Artikel →]

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Eingravierte Menora und Kreuz in Höhlenwand entdeckt

5. Januar 2017 · Geschichte

Menora (Foto: Sa’ar Ganor, IAA)

Eine seltene Entdeckung machten Wanderer am vergangenen Wochenende (1.1.), die eine alte Wasserzisterne in der Region Schefela erkundeten. An den Kalkstein-Wänden der Zisterne fanden sie unter anderem eine eingravierte siebenarmige Menora und ein Kreuz.

Die Menora besteht aus einer Basis mit drei Füßen und bildet offensichtlich die Menora ab, die zur Zeit des Zweiten Tempels im Tempel in Jerusalem stand. Ein Kreuz war in der Nähe der Menora eingraviert. Eine weitere Gravur, die einem Schlüssel aus dem Altertum ähnelt, wurde auf der anderen Seite der Höhle gefunden, neben anderen, die bislang nicht entschlüsselt werden konnten. [Ganzer Artikel →]

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In eigener Sache zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt

22. Dezember 2016 · In eigener Sache, Terror

Dalia Elyakim (Foto: Facebook)

Botschaften und Konsulate sind die Vertretungen eines Landes im Ausland, sie sind jedoch auch Ansprechpartner für die eigenen Staatsbürger in den jeweiligen Ländern. Wenn, etwa nach Naturkatastrophen oder eben Attentaten, israelische Staatsbürger betroffen sind, werden die israelischen Vertretungen zur Anlaufstelle für Angehörige und andere Betroffene. 

Auch im Fall des Anschlags auf dem Breitscheidplatz begann für die Botschaft und das Konsulat in Berlin eine Arbeit, die niemals zur Routine wird: Angehörige und Freunde kontaktierten uns, weil sie in Sorge um ihre Lieben waren, zu denen sie keinen Kontakt herstellen konnten, gleichzeitig gab es erste Kontakte zu den deutschen Behörden, nachdem bekannt wurde, dass der Israeli Rami Elyakim unter den Verletzten war und seine Frau vermisst wurde.  [Ganzer Artikel →]

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Israel erleichtert Einbürgerung von gleichgeschlechtlichen Partnern

12. Dezember 2016 · Gesellschaft

Der Einbürgerungsprozess für ausländische gleichgeschlechtliche Partner wird in Israel zukünftig erleichtert. Die Voraussetzungen werden damit denen von Partnern in verschiedengeschlechtlichen Partnerschaften angeglichen.

Nach den von Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit vorgelegten Richtlinien werden ausländischen Ehepartnern, die im Ausland eine gleichgeschlechtliche Ehe mit einem israelischen Staatsbürger geschlossen haben, dieselben Möglichkeiten gewährt, sich einbürgern zu lassen, wie anderen Ehepartnern. [Ganzer Artikel →]

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Spendenmöglichkeit für die Opfer der Brände in Israel

30. November 2016 · Humanitäre Hilfe

LöschflugzeugBei den verheerenden Bränden in Israel, vor denen in Haifa mehr als 60.000 Menschen evakuiert werden mussten, wurden 180 Menschen verletzt und über 1000 Gebäude beschädigt – viele von ihnen sind unbewohnbar. Große Flächen Wälder wurden zerstört.

Um den betroffenen Bewohnern Hilfe zukommen zu lassen und die beschädigten Wälder wieder aufzuforsten, haben Keren Hayesod Deutschland und Jüdischer Nationalfonds – Keren Kayementh LeIsrael Deutschland Spendenkonten eingerichtet. [Ganzer Artikel →]

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Israelisch-deutsches Ärzteteam rettet 14 Kindern das Leben

21. November 2016 · deutsch-israelische Beziehungen, Humanitäre Hilfe, Medizin

Foto: Debra Silver(SACH)

Foto: Debra Silver(SACH)

Vierzehn Kinder aus Tansania haben im November erfolgreich Herzkatheterisierungen durchlaufen, die in der Hauptstadt Daressalam von einem Team aus Ärzten und Pflegern des Wolfson Medical Center in Holon und des Deutschen Herzzentrums Berlin durchgeführt wurden.

Fünf Tage war die Delegation vor Ort, unterstützt wurden Reise und Aufenthalt von Save a Child’s Heart Kanada und Ein Herz für Kinder.

An den Operationen im Jakaya Kikwete Cardiac Institute nahm auch ein tansanisches Team teil, das von Tansanias erstem Kinderherzchirurgen und einem Kinderkardiologen geleitet wurde, die beide von Save a Child’s Heart in Israel ausgebildet worden waren. [Ganzer Artikel →]

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Fakten zur Wasserversorgung im Westjordanland

18. November 2016 · Palästinenser, Wirtschaft

Manipulierte Leitung mit versickerndem Wasser bei Hebron (Foto: Israel Water Authority)

Manipulierte Leitung mit versickerndem Wasser bei Hebron (Foto: Israel Water Authority)

Den folgenden Artikel gibt es auch als [PDF-Datei]

Die Versorgung der palästinensischen Gebiete mit fließendem Wasser ist immer wieder Thema in der medialen Berichterstattung. Die Darstellung ist jedoch nicht selten verzerrt. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Fakten, zusammengestellt auf Grundlage von Studien aus der Hydrologie und Informationen der zuständigen Wasserbehörde in Israel.

 

  • Gestern und heute: Wasserversorgung im Westjordanland

Die Wasserversorgung im Westjordanland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert, weil die noch aus der britischen Mandatszeit stammende Infrastruktur auf israelische Initiative hin modernisiert wurde. So war die Versorgung mit Wasser in den heutigen palästinensischen Gebieten des Westjordanlandes damals deutlich schlechter.  

Im Jahr 1967, kurz nach dem 6-Tage-Krieg und der Kontrolle über das Westjordanland als Folge der andauernden Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarstaaten, hatten im Westjordanland nur zehn Prozent der Haushalte Zugang zu fließendem Wasser. Es standen der  – damals noch deutlich kleineren – palästinensischen Bevölkerung deutlich weniger Wasser zur Verfügung als heute. Palästinenser verbrauchten im Schnitt pro Kopf 93 m³/c/y (Kubikmeter/pro Person/pro Tag), die Israelis mit 508 m³/c/y deutlich mehr.[1]  [Ganzer Artikel →]

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UN: Israelisches Feldlazarett bestes der Welt

14. November 2016 · Humanitäre Hilfe

Feldlazarett auf den Philippinen 2013 (Foto: IDF Spokesperson)

Feldlazarett auf den Philippinen 2013 (Foto: IDF Spokesperson)

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hat das Feldlazarett der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) in der vergangenen Woche in einer Zeremonie in Ramat Gan als erstes und einziges weltweit mit dem Gütesiegel des Typs 3 ausgezeichnet, wie der Lazarett-Leiter Lt.Col. (d.R.) Dr. Ofer Merin mitteilte.

ZAHAL entsendet das Feldlazarett regelmäßig als eines der ersten und größten, um den Opfern von Naturkatastrophen zu helfen. Es ist weitverzweigt und besteht aus bis zu 30 Zelten, die in weniger als 12 Stunden aufgebaut und einsatzfähig gemacht werden können. Dabei  bietet es die qualitativen Standards eines hochentwickelten regulären Krankenhauses. Teams des medizinischen Korps der ZAHAL und der Einheit für Heimatschutz leisteten damit unter anderem Unterstützung bei der Bergung und medizinischen Versorgung nach dem Erdbeben in der Türkei 1999, dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, einem Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 und nach dem Erdbeben in Nepal im vergangenen Jahr. [Ganzer Artikel →]

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