Botschaft des Staates Israel in Berlin

Offizieller Blog

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„Gute Nachbarschaft“: Wie alles begann

7. August 2017 · Armee, Humanitäre Hilfe, Syrien

Ich erinnere mich an den Beginn der Operation „Gute Nachbarschaft“, als wäre es gestern gewesen. Die Wahrheit ist, dass wir ernste Zweifel hatten, ob sie tatsächlich stattfinden würde – ob die Syrer tatsächlich kommen würden. Dann, um 3 Uhr nachts auf den eiskalten Golanhöhen, sahen wir sie den Zaun entlanglaufen.

25 Kinder gingen an den Händen ihrer Mütter durch die Tore, und es schien wie ein moderner Exodus. Der Satz „Die Syrer stehen vor der Grenze“ bekam eine neue Bedeutung.

Man konnte das Misstrauen in ihren Augen sehen. Müde und barfuß trafen sie in der Dunkelheit zum ersten Mal Soldaten von ZAHAL (Israelische Verteidigungsstreitkräfte), die in ihrer Kultur so sehr verteufelt worden waren. Nach vielen Gesprächen mit einer Menge Syrern bin ich zu der Feststellung gekommen, dass dies nicht nur eine Legende ist: Bis zu dem Tag, an dem sie unsere Hilfe erhielten, glaubten viele Syrer aus voller Überzeugung, dass israelische Soldaten Hörner und Schwänze haben. [Ganzer Artikel →]

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Hintergrund: 10 Jahre Hamas-Herrschaft

2. August 2017 · Hamas, Palästinenser, Sicherheit, Terror

 

 

Hintergrund

10 Jahre Hamas-Herrschaft

Eine Faktensammlung zum Gaza-Streifen

2. August 2017

 

 

  1. Israel hat den Gaza-Streifen im Jahr 2005 komplett geräumt und erhebt auf das Gebiet keinen Anspruch. Israel hegt den Wunsch, dass der Gaza-Streifen sich zu einem friedvollen und blühenden Nachbarn entwickeln möge.
    Seit der Implementierung des „Abkopplungsplans“ 2005 gibt es keinerlei israelische Präsenz im Gaza-Streifen, weder eine militärische noch eine zivile.

 

  1. Die Terrororganisation Hamas übernahm 2007 gewaltsam die Macht im Gaza-Streifen und hat seitdem die absolute Kontrolle über das Gebiet. Es kam zu schweren Kämpfen zwischen Hamas und Fatah im Gaza-Streifen. Über 100 Fatah-Anhänger wurden inhaftiert, erschossen, zu Tode gefoltert, hingerichtet oder vertrieben.

 

  1. Die Hamas hatte zuvor im Januar 2006 die – bisher einzigen – Wahlen gewonnen.
    Der Bevölkerung wurde eine Regierung versprochen, die für die Bürger arbeitet und für eine bessere Bildung, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung sorgt. Doch stattdessen wurden die Scharia-Gesetze eingeführt. Die Hamas schränkte die Freiheit aller Bürger ein, besonders die der Christen und der Frauen.

 

  1. Die Hamas ist eine international gelistete Terrororganisation, die einen islamistischen Staat errichten will. Hinsichtlich ihrer absoluten Ablehnung jeglicher Präsenz von Nicht-Muslimen im Nahen Osten, ist ihre Ideologie der anderer radikaler dschihadistischer Bewegungen wie al-Qaida, ISIS und Boko Haram ähnlich.

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Gazastreifen: Terrortunnel unter Schule entdeckt

15. Juni 2017 · Gaza, Terror

Der Brief von Danny Danon

Die Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen einen Tunnel zum Schmuggel von Waffen und anderen Materialien gebaut, der unter zwei aneinandergrenzenden vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) Schulen verläuft. Dies wurde in der vergangenen Woche entdeckt.

Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Danny Danon, hat sich in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat gewandt und ihn dazu aufgerufen, den wiederholten Missbrauch ziviler Infrastruktur zu verurteilen und die Hamas als Terrororganisation einzustufen.

UNRWA hat den Bau der Tunnel verurteilt. [Ganzer Artikel →]

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Diplomatensitzung im Haus der Wannseekonferenz

26. April 2017 · Allgemein

Anlässlich des 75. Jahrestages der Wannseekonferenz und des israelischen Gedenktags an die Opfer der Shoah (Yom HaShoah) haben die Diplomaten der Botschaft des Staates Israel am Dienstag ihre wöchentliche Sitzung im Haus der Wannseekonferenz abgehalten.

Foto: Ruthi Zuntz/Botschaft des Staates Israel [Ganzer Artikel →]

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Die Jubiläumsjahre 2017/18

6. April 2017 · Allgemein

Im Jahr 2017 reihen sich einige Jahrestage von Ereignissen aneinander, die für die jüdische, zionistische und israelische Geschichte von großer Bedeutung waren – und sind. Diese Jubiläen wollen wir gemeinsam mit unseren Freunden in der ganzen Welt begehen. Im Jahr 2018 werden wir dann den 70. Unabhängigkeitstag des Staates Israel feiern. Dies alles spiegelt sich in unserem neuen Logo wider.

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Hebräisch und Arabisch besser verstehen: Israelische Schüler sorgen für neuronale Google-Übersetzungen

5. April 2017 · Allgemein

Google hat im März damit angefangen, sein Übersetzungsprogramm Google Translate zu verbessern, indem es die Technik der neuronalen Übersetzung eingeführt hat. Hierbei werden ganze Sätze und nicht, wie bisher, hauptsächlich Einzelworte übersetzt. Damit sollen die Übersetzungen leichter zu verstehen sein und vor allem näher an der Zielsprache liegen.

 

Begonnen hat die Firma mit Sprachen wie Hindi, Türkisch und Japanisch – aber Ende des vergangenen Monats kamen auch Hebräisch und Arabisch hinzu. Maßgeblich dazu beigetragen, dass diese beiden Sprachen so schnell in verbesserter Form online gehen konnten, haben Google zufolge israelische Schülerinnen und Schüler.

 

Versteht jetzt auch Idiome: Google Translate

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Außenministerium initiiert ersten Hackathon im Kampf gegen Online-Hass

29. März 2017 · Vermischtes

Das israelische Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit IsraeliHub und MassChallenge IL in der vergangenen Woche (23.3.) einen besonderen 24-stündigen Hackathon veranstaltet, um algorithmische Lösungen im Kampf gegen Hassbotschaften im Internet zu entwickeln.

Elf Teams mit über 50 Programmierern kamen im Accelarator MassChallenge in Jerusalem zusammen. Die Jury bestand aus Fachjournalisten, hochrangigen Verantwortlichen aus Israels Hightech-Industrie und Vertretern des Außenministeriums.

Hackathon-Gewinner (Foto: MFA)

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Feierstunde zu Ehren von sechs „Gerechten unter den Völkern“ in Hannover

17. März 2017 · Geschichte, Holocaust

Von links: Ministerpräsident Stephan Weil, Regina Dlugay (Tochter von Tony Grossmann), Angelika Hoffmann (Enkeltochter von Alfred und Margaretha Michels), Günter Nagler (Sohn von Max Nagler), Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, der Überlebende Michael Arzewski und seine Schwester Cecylia, Dr. Cordula Tollmien (Urgroßnichte von Manfred und Lili Pollatz). Foto: Kerstin Wendt

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat Alfred und Margaretha Michels, Tony Grossmann, Manfred und Lili Pollatz sowie Max Nagler posthum in den Kreis der „Gerechten unter den Völkern“ aufgenommen. Diese drei Frauen und drei Männer haben während der Zeit des Holocaust ihr Leben riskiert, um Juden zu retten.

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil lud am vergangenen Montag, 13. März 2017,  gemeinsam mit dem Botschafter des Staates Israel, S. E. Yakov Hadas-Handelsman, zu einer Feierstunde zu Ehren der „Gerechten“ ein. Die Yad Vashem-Feierstunde fand in Hannover statt, weil die Nachkommen der Geehrten in Niedersachsen wohnen.

Über zweihundert Gäste, darunter rund 100 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesland, hörten die bewegenden Rettungsgeschichten und erlebten mit, wie Botschafter Yakov Hadas-Handelsman dem Sohn, der Tochter, der Enkelin und der Urgroßnichte der sechs „Gerechten unter den Völkern“ eine Yad Vashem-Medaille und eine Ehrenurkunde überreichte. [Ganzer Artikel →]

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Israelischer Schüler-Satellit auf dem Weg ins All

8. März 2017 · Allgemein

Israelische Schüler wollen hoch hinaus: Der Mini-Satellit „Duchifat2“ (Wiedehopf 2) , eine Initiative der israelischen Raumfahrtagentur im Wissenschaftsministerium und der Stadt Herzliya, wird am 20. März gemeinsam mit 28 weiteren Nano-Satelliten von Cape Canaveral aus zur internationalen Raumstation abheben. Duchifat2 ist der einzige von ihnen, der von Schülerinnen und Schülern gebaut wurde – alle anderen Teilnehmer-Satteliten stammen von Studierenden und Wissenschaftlern.

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Römische Straße bei Bauarbeiten entdeckt

7. März 2017 · Allgemein

Bei Ausgrabungen der Israelischen Antikenbehörde in der Nähe der Schnellstraße 375 ist eine 2.000 Jahre alte breite römische Straße entdeckt worden. Die Ausgrabungen wurden durchgeführt, weil an der Stelle eine Wasserleitung nach Jerusalem verlegt werden sollte.

„Die Straße war bis zu sechs Meter breit und etwa 1,5 km lang und schloss wahrscheinlich die römische Siedlung beim heutigen Beit Natif an die ‚Imperatorenstraße‘ an, die alle größeren Siedlungen in der Gegend mit Jerusalem verband“, so Irina Zilberbod, die Leiterin der Ausgrabung. Die Imperatorenstraße wurde etwa um die Zeit des Bar-Kochba-Aufstandes (130-135 n.d.Z.) gebaut.

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